Wiener Börse startet mit Minus - ATX verliert 0,94 Prozent / Nahost sorgt für Spannung - Agrana mit Jahresverlust
Der Wiener Aktienmarkt ist am Dienstag mit deutlichen Abgaben in den Tag gestartet. Der heimische Leitindex ATX gab rund 20 Minuten nach Sitzungsauftakt 0,94 Prozent auf 5.880,97 Einheiten nach. An den europäischen Leitbörsen zeigte sich ein uneinheitliches Bild. Nur in London konnten Zuwächse verzeichnet werden. Wie zu erwarten drückt das zähe Ringen zwischen den USA und dem Iran auf die Märkte.
Noch hält die Waffenruhe am Persischen Golf, doch es ist eine mehr als brüchige Situation. Die jeweiligen Vorschläge werden von beiden Seiten als inakzeptabel zurückgewiesen. "Die Inflationsgefahren wegen der erhöhten Energiepreise dominierten auch zu Beginn der Woche das Geschehen an den Finanzmärkten, denn mit den zunächst gescheiterten Friedensverhandlungen sind die Ölpreise wieder gestiegen. Vor diesem Hintergrund dürften die heute anstehenden US-Verbraucherpreise des Monats April von Interesse sein", schreiben die Analysten der Helaba in einem Bericht. Die Richtung sei klar, es werde weiter nach oben gehen, "nicht nur mit dem Verbraucherpreisindex, sondern auch mit der Inflationsrate", heißt es weiter.
In Österreich sind die Blicke auf die Agrana gerichtet, die das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Verlust beendet hat. Knapp nach dem Start verloren Agrana 0,8 Prozent.
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