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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Verdächtiger nach Wiener Mafia-Mord in Italien ausgeforscht

Wien/Rimini - Fast sieben Jahre nach einem Mafia-Mord am Lugeck in der Wiener Innenstadt ist ein Mann in Italien von österreichischen Zielfahndern ausgeforscht und von einer Spezialeinheit festgenommen worden, berichtete das Bundeskriminalamt am Dienstag. Am 21. Dezember 2018 soll der 33-Jährige mit Mittätern einen 31-Jährigen an der Ecke Lugeck/Wollzeile erschossen haben, ein 23-Jähriger wurde schwer verletzt. Die Tat war Teil einer blutigen Fehde zwischen kriminellen Drogen-Clans.

Wieder Tote bei israelischen Angriffen auf Hisbollah

Beirut - Bei neuen israelischen Luftangriffen im Süden des Libanon sind Medienberichten zufolge mindestens sechs Menschen getötet worden. Sieben weitere Menschen wurden zudem bei den Angriffen in der Nacht auf Dienstag verletzt, wie die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete. Getroffen wurde demnach ein Haus in der Stadt Kfar Dounin. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht zu den Angriffen. An und für sich gilt eine Waffenruhe.

Treffen der Verteidigungsminister zu Hormuz-Einsatz

London/Paris - Großbritannien und Frankreich veranstalten am Dienstag eine Videokonferenz zur Absicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormuz. Über 40 Staaten sollen an dem Treffen teilnehmen. Dabei werden militärische Beiträge zur Wiedereröffnung und Sicherung der Straße von Hormuz besprochen, sobald die Umstände dies zulassen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) ist nicht unter den Teilnehmenden.

Luftangriffe auf Ukraine nach Auslaufen von Waffenruhe

Kiew (Kyjiw) - Bei russischen Luftangriffen im Osten der Ukraine ist nach Angaben der Militärbehörden mindestens ein Mann getötet worden. Zudem sei eine Frau im Bezirk Synelnykowe in der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk verletzt worden, teilte der Chef der örtlichen Militärverwaltung, Oleksandr Hanscha, am Dienstag im Onlinedienst Telegram mit. Drei weitere Menschen wurden ihm zufolge bei Angriffen auf andere Orte in der Region verletzt.

Weiterer Passagier nach Evakuierung Hantavirus-positiv

Granadilla de Abona - Kurz nach dem Verlassen des Kreuzfahrtschiffs "Hondius" ist ein spanischer Passagier positiv auf das Hantavirus getestet worden. Der Passagier sei nach dem positiven Testergebnis in ein Krankenhaus eingeliefert worden, zeige jedoch bisher keine Krankheitssymptome, gab das Gesundheitsministerium in Madrid am Montagabend bekannt. Zuvor waren alle verbliebenen Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffes auf Teneriffa evakuiert worden.

Pflegegeld-Erhöhung laut Sozialministerin für 2027 gesichert

Wien - Die - im Bundespflegegeldgesetz vorgesehene - alljährliche Wertanpassung des Pflegegeldes ist auch für das kommende Jahr 2027 gesichert. Das gab Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) anlässlich des Tags der Pflegenden am Dienstag bekannt. "Trotz der notwendigen Budgetsanierungsmaßnahmen ist es gelungen, für die Erhöhung des Pflegegeldes 2027 eine Gesamtsumme von rund 120 Millionen Euro sicherzustellen", sagte sie in einem Statement zur APA.

Systematische sexuelle Gewalt bei Hamas-Angriff auf Israel

Tel Aviv/Gaza - Beim Terrorangriff der militanten Palästinenserorganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sowie während der anschließenden Geiselhaft der über 250 Verschleppten ist es laut einer Untersuchung zu systematischer sexualisierter Gewalt gekommen. Eine israelische Zivilkommission hat nach über zweijähriger Arbeit ihren Abschlussbericht vorgelegt. Der rund 300 Seiten lange Bericht stützt sich unter anderem auf Zeugenaussagen, Video- und Fotomaterial sowie forensische Analysen.

Italien bald mit höherer Schuldenquote als Griechenland

Rom - Italien wird voraussichtlich bis Ende 2026 Griechenland überholen und die höchste Schuldenquote der Eurozone aufweisen. Darauf deuten sowohl die Prognosen der Regierung in Rom als auch jüngste Schätzungen des International Monetary Fund (IWF) hin. Nach den Zahlen des italienischen Wirtschafts- und Finanzplans (DFP) soll die Staatsverschuldung Italiens 2026 auf 138,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen, nach 137,1 Prozent im Jahr 2025.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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