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Trump: Waffenruhe mit Iran hängt am seidenen Faden
Teheran/Washington - Die Waffenruhe im Krieg mit dem Iran hängt laut US-Präsident Donald Trump nur noch am seidenen Faden. Grund dafür sei der "dämliche Vorschlag" Teherans zur Beendigung des Krieges, sagte er in Washington. Aufgrund dessen sei die Waffenruhe "so schwach wie nie". Trump sagte, der Iran habe sich zunächst bereit erklärt, dass die USA das angereicherte Uran außer Landes schafften. "Aber sie haben ihre Meinung geändert". Dennoch sei eine diplomatische Lösung weiterhin möglich.
Treffen der Verteidigungsminister zu Hormuz-Einsatz
London/Paris - Großbritannien und Frankreich veranstalten am Dienstag eine Videokonferenz zur Absicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormuz. Über 40 Staaten sollen an dem Treffen teilnehmen. Dabei werden militärische Beiträge zur Wiedereröffnung und Sicherung der Straße von Hormuz besprochen, sobald die Umstände dies zulassen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) ist nicht unter den Teilnehmenden.
70. Song Contest: Erstes Semifinale eröffnet den Megabewerb
Wien - Heute hat das Warten endgültig ein Ende: Punkt 21 Uhr startet in der Wiener Stadthalle das 1. Halbfinale des 70. Eurovision Song Contests. Die ersten 15 Länder des musikalischen Megabewerbs rittern dabei um zehn Tickets für das große Finale am 16. Mai. Darunter finden sich heurige Topfavoriten wie Finnland, Griechenland oder Israel. Und einen ersten Auftritt absolvieren auch die Final-Fixstarter aus Italien und Deutschland.
UNO-Sondergesandter für Bosnien-Herzegowina tritt zurück
Sarajevo - Der Hohe Repräsentant der internationalen Gemeinschaft in Bosnien-Herzegowina Christian Schmidt hat seinen Rücktritt angekündigt. "Nach fünf Jahren in der Funktion des Hohen Repräsentanten (...) hat Christian Schmidt die persönliche Entscheidung getroffen, seine Dienste für die Umsetzung des Friedens in Bosnien-Herzegowina zu beenden", teilte sein Büro in Sarajevo am Montag mit. Zeitungsberichten zufolge soll die USA Druck auf Schmidt ausgeübt haben.
Ungarns neue Regierung wird angelobt
Budapest - Genau einen Monat nach der Abwahl von Premier Viktor Orbán und seiner Partei Fidesz in Ungarn legen die Ministerinnen und Minister der neuen Regierung von Péter Magyar ihren Amtseid ab. Mit der Angelobung am Dienstagnachmittag tritt das Kabinett sein Amt an. Vor der Zeremonie hält Magyar eine Rede und stellt die neuen Minister vor. Der 45-Jährige war bereits am Samstag, in der konstituierenden Sitzung des Parlaments, zum Ministerpräsidenten gewählt worden.
EU einigt sich auf Sanktionen gegen israelische Siedler
Brüssel/Gaza/Jerusalem - Die EU-Außenminister haben sich auf neue Sanktionen gegen gewaltbereite israelische Siedler im besetzten Westjordanland sowie gegen führende Hamas-Vertreter geeinigt. Das Paket richte sich gegen drei Siedler und vier Siedlerorganisationen, teilte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas am Montag mit. Ihre Namen wurden noch nicht veröffentlicht. Vorbereitet werden laut Kallas auch Handelsbeschränkungen für Produkte aus illegalen israelischen Siedlungen in Palästinensergebieten.
74 Tote in 3 Tagen - Libanon fordert US-Druck auf Israel
Beirut/Washington - Angesichts von 74 Toten innerhalb von drei Tagen durch israelische Angriffe hat der Libanon die USA aufgefordert, Druck auf Israel auszuüben. Libanons Präsident Joseph Aoun erklärte am Montag bei einem Treffen mit dem US-Botschafter Michel Issa, die israelischen Militäreinsätze sowie die Zerstörung von Häusern im Südlibanon müssten enden. US-Präsident Donald Trump hatte eigentlich am 16. April eine Feuerpause zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz und Israel verkündet.
U-Ausschuss mit Chefinspektor und Staatsanwältin
Wien - Der Untersuchungsausschuss zur Causa Christian Pilnacek beschäftigt sich weiterhin mit Ermittlerinnen und Ermittlern. Zunächst kommt am Dienstag ein Chefinspektor zu Wort, der beim Landeskriminalamt Niederösterreich mit dem Tod des ehemaligen Justiz-Sektionschefs befasst war, danach eine Staatsanwältin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA). Wegen Christi Himmelfahrt am Donnerstag beginnt der U-Ausschuss diese Woche einen Tag früher als üblich.
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red