, APA/dpa-AFX

Wiener Börse startet im Plus - ATX legt 0,45 Prozent zu / Spannungen im Iran-Krieg nehmen wieder zu - Auch Ölpreise ziehen an - RBI im Frühhandel mit Plus von 3,15 Prozent

Der Wiener Aktienmarkt ist am Montag höher in die neue Handelswoche gestartet. Der heimische Leitindex ATX legte rund 30 Minuten nach Sitzungsauftakt 0,45 Prozent auf 5.910,39 Einheiten zu. An den europäischen Leitbörsen zeigte sich zum Wochenstart ein uneinheitliches Bild - wie auch schon in Asien. Die Spannungen im Iran-Krieg nahmen zuletzt wieder zu. Auch die Ölpreise zogen an.

Ein US-Vorschlag für ein Ende des Iran-Krieges wurde von der Führung in Teheran zurückgewiesen. Der Plan wurde von iranischen Staatsmedien wie eine Aufforderung zur Kapitulation Teherans aufgenommen. Dagegen betone der vom Iran vorgelegte Plan ein Ende des Krieges an allen Fronten sowie die Notwendigkeit, dass die USA Kriegsreparationen zahlen müssten, kommentierte unter anderem der regierungstreue Sender Press TV. Eine Annahme des Vorschlags hätte die Unterwerfung unter die "überzogenen Forderungen" von US-Präsident Donald Trump bedeutet.

Trump hatte die iranische Antwort auf das jüngste Angebot der US-Regierung als "völlig inakzeptabel" bezeichnet. Dem Nachrichtenportal "Axios" sagte er, er werde Irans unangemessene Replik zurückweisen. "Ich mag ihre Antwort nicht", sagte Trump, ohne auf den Inhalt des Briefes einzugehen. Er ließ offen, ob er die Verhandlungen fortsetzen will. Der Iran forderte laut Staatsmedien auch die volle Souveränität über die Straße von Hormuz sowie ein Ende der Sanktionen gegen das Land und die Freigabe beschlagnahmter iranischer Vermögenswerte.

Unternehmensseitig ist am Montag wenig zu erwarten. Erst am Mittwoch veröffentlichen etwa Addiko, Semperit, Verbund und Wienerberger ihre Quartalsergebnisse. Im Frühhandel zogen die Werte der Raiffeisen Bank International (RBI) um 3,15 Prozent an.

rst/moe

 ISIN  AT0000999982
Copyright APA/dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA/dpa-AFX ist nicht gestattet.