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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Iran weist Trump-Plan zurück

Teheran - Der US-Vorschlag für ein Ende des Kriegs in Nahost ist von der Führung in Teheran zurückgewiesen worden. Der Plan wurde von iranischen Staatsmedien wie eine Aufforderung zur Kapitulation Teherans aufgenommen. Dagegen betone der vom Iran vorgelegte Plan ein Ende des Kriegs an allen Fronten sowie die Notwendigkeit, dass die USA Kriegsreparationen zahlen müssten, kommentierte unter anderem der regierungstreue Sender Press TV.

London und Paris richten Verteidigungsministertreffen aus

London/Paris - Großbritannien und Frankreich richten am Dienstag ein virtuelles Treffen von Verteidigungsministern aus, bei dem es um militärische Pläne zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormuz gehen soll. "Verteidigungsminister John Healey wird gemeinsam mit seiner französischen Amtskollegin Catherine Vautrin den Vorsitz bei einem Treffen von über 40 Nationen" im Rahmen der "multinationalen Mission" führen, erklärte das britische Verteidigungsministerium am Sonntag.

Hantavirus: Bereits 94 "Hondius"-Passagiere ausgeflogen

Granadilla de Abona - Am ersten Tag der Evakuierungsaktion auf Teneriffa sind 94 Passagiere und Crewmitglieder des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs "Hondius" ausgeflogen worden. Die Menschen aus insgesamt 19 Ländern hätten die Kanareninsel in acht Sondermaschinen verlassen, sagte die spanische Gesundheitsministerin Mónica García am späten Abend am Hafen von Granadilla im Süden Teneriffas vor Journalisten.

Warnung vor Mitläufertum bei KZ-Gedenken in Mauthausen

Mauthausen - 13.000 Besucher aus aller Welt haben am Sonntag an der internationalen Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen teilgenommen, die heuer Täter und Mitläufer in den Fokus stellte. Diese seien "aus der Mitte der Gesellschaft" gekommen und "ein Großteil wurde nie verurteilt", so Willy Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees (MKÖ). Auch der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer warnte vor "gewöhnlichen Menschen" ohne Unrechtsbewusstsein.

EU will Druck wegen Deportation ukrainischer Kinder erhöhen

Brüssel - Die Außenministerinnen und Außenminister der EU-Staaten wollen am Montag bei einem Treffen in Brüssel (9.45 Uhr) weitere Sanktionen gegen russische Verantwortliche für die Deportation und Zwangsadoption ukrainischer Kinder verhängen. Betroffen sein sollen mehr als zwanzig Personen und Organisationen. Die Sanktionsbeschlüsse werden unter anderem zur Folge haben, dass in der EU Vermögenswerte eingefroren werden müssen. Für Personen gilt zusätzlich ein EU-Einreiseverbot.

Van der Bellen besucht Slowakei

Bratislava - Bundespräsident Alexander Van der Bellen fährt zu Wochenbeginn gleich zwei Mal in die Slowakei: Am Montag absolviert er einen bilateralen Besuch bei seinem Amtskollegen Peter Pellegrini, und am Dienstag nimmt er am jährlichen Dreier-Treffen mit Pellegrini und dem tschechischen Präsidenten Petr Pavel im sogenannten "Slavkov-Format" teil. Österreich übernimmt im Juli für ein Jahr den Vorsitz in diesem Kooperationsformat.

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red

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