, APA/dpa-AFX

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Ungarisches Parlament wählt Magyar zum Ministerpräsidenten

Budapest - Pèter Magyar ist seit Samstag offiziell neuer ungarischer Regierungschef. Die Abgeordneten des Parlaments in Budapest wählten den pro-europäischen Konservativen zum Ministerpräsidenten und Nachfolger des langjährigen Regierungschefs Viktor Orbán. 140 der 199 Abgeordneten stimmten für Magyar, 54 gegen ihn, ein Parlamentsmitglied enthielt sich der Stimme. Vier Abgeordnete waren bei der Abstimmung nicht anwesend.

Putin siegessicher im Ukraine-Krieg - Parade ohne Panzer

Moskau - Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich am Samstag bei der Militärparade zum 9. Mai sicher gezeigt, dass Moskaus Armee den seit Februar 2022 andauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine gewinnt. Sie werde bei ihrem Einsatz in der Ukraine heute inspiriert von der "Generation der Sieger" im Zweiten Weltkrieg, so Putin in scharfem Ton auf dem Roten Platz in Moskau. "Sie stellen sich einer aggressiven Macht entgegen, die vom gesamten NATO-Block bewaffnet und unterstützt wird."

Moskau und Kiew werfen einander Brüche der Waffenruhe vor

Washington/Kiew (Kyjiw) - Russland und die Ukraine werfen einander gegenseitig Verstöße gegen die von US-Präsident Donald Trump vermittelten Waffenruhe vor. Moskau erklärte am Samstag laut Nachrichtenagentur Interfax, ukrainische Streitkräfte hätten ungeachtet der Vereinbarung mit Drohnen und Artillerie russische Positionen und auch zivile Objekte angegriffen. Eine Bestätigung dafür von ukrainischer Seite gab es vorerst nicht. Doch beklagte auch der Generalstab in Kiew Angriffe von russischer Seite.

Inlandsflüge für AUA-Chefin eine Frage der Standortsicherung

Wien/Schwechat - Die Chefin der Austrian Airlines (AUA), Annette Mann, hat sich am Samstag gegen eine Streichung von Kurzstreckenflügen ausgesprochen. Zugleich räumte sie ein, dass diese nicht immer wirtschaftlich rentabel seien, wie Mann im Ö1-Mittagsjournal erklärte. Es gehe vielmehr um die Standortsicherung für regionale Flughäfen wie in Innsbruck, Klagenfurt oder Graz.

Anspruch auf Stundenerhöhung fällt auf gemischtes Echo

Wien - Der Vorstoß der Arbeits- und Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) für die Einführung eines gesetzlich verankerten Anspruchs auf Stundenerhöhung bei Teilzeitkräften hat für einiges an Reaktionen gesorgt. Während sich Arbeitgebervertreter und FPÖ irritiert zeigten, begrüßten die Arbeiterkammer (AK) und die Grünen den Vorschlag. Um ein Regierungsvorhaben handelt es sich - zumindest aktuell - nicht. Sie wolle das Thema "weiter vorantreiben", so die Ministerin.

Flugzeug kollidierte in Denver mit Person auf Rollfeld

Washington - Auf dem Flughafen der US-Stadt Denver ist ein Flugzeug beim Start auf dem Rollfeld mit einem Menschen kollidiert. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des Flughafens am Freitagabend (Ortszeit). Demnach geriet in der Folge ein Triebwerk des Airbus A321 kurzzeitig in Brand, was zum Abbruch des Starts führte. Die Passagiere wurden über Notrutschen in Sicherheit gebracht. Ein Fluggast wurde dabei verletzt.

Israel attackiert Ziele im Südlibanon

Beirut - Die israelische Armee hat nach einer Evakuierungsaufforderung für mehrere Dörfer Ziele im Südlibanon angegriffen. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete am Samstag, Kampfjets hätten nach der Warnung in der Früh die Stadt Az-Zrariyah attackiert. Auch mehrere andere Ortschaften, die von Israel gewarnt worden seien, seien angegriffen worden. Außerdem seien weitere, in der Warnung nicht genannte Gebiete, aus der Luft und mit Artillerie angegriffen worden.

WHO macht Evakuierung von Kreuzfahrtschiff zur Chefsache

Genf - Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" macht die Weltgesundheitsorganisation die Evakuierung der rund 150 Menschen an Bord zur Chefsache. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus traf am Samstag in Spanien ein, um eine sichere Evakuierung zu beaufsichtigen. Laut WHO wurde mittlerweile in sechs von acht Verdachtsfällen eine Infektion mit dem von Mensch zu Mensch übertragbaren Andes-Virusstamm bestätigt. Bisher gab es drei Todesopfer unter den Passagieren.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

Copyright APA/dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA/dpa-AFX ist nicht gestattet.