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Kreml kritisiert Selenskyjs "dummen Witz" zur Militärparade

Washington/Kiew (Kyjiw) - Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj ist mit einem Dekret zur "Genehmigung" der russischen Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau auf Kritik gestoßen. Kremlsprecher Dmitri Peskow bewertete den Erlass am Samstag als "dummen Witz". Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, er habe Russland und die Ukraine von einer ab Samstag geltenden dreitägigen Waffenruhe überzeugt. Diese umfasse die Aussetzung aller Kampfhandlungen und den Austausch von jeweils 1.000 Gefangenen.

Moskauer Parade zum Weltkriegsgedenken

Moskau - In gedämpfter Stimmung findet am Samstag in Moskau die traditionelle Militärparade zum Tag des Sieges der Sowjetunion über Hitler-Deutschland statt. Auf dem Roten Platz am Kreml werden Soldaten und Kadetten an Staatschef Wladimir Putin vorbeimarschieren. Auf die sonst übliche Präsentation von Militärtechnik wird aus Furcht vor ukrainischen Drohnenangriffen verzichtet. Es werden nur wenige ausländische Staatsgäste anwesend sein, ausländische Journalisten wurden ausgeladen.

Weitere Entwicklung im Iran nach Angriffen offen

Washington/Teheran - Nach den jüngsten militärischen Konfrontationen scheinen die USA und der Iran erneut auf die diplomatische Karte zu setzen. Die Regierung in Washington wartet auf Teherans Antwort auf einen US-Vorschlag für ein Ende des Iran-Krieges. Gespräche unter der Vermittlung Pakistans könnten laut "Wall Street Journal" bereits in der kommenden Woche wieder in Islamabad stattfinden. Zuletzt waren Pläne für weitere Gesprächsrunden in der pakistanischen Hauptstadt mehrmals gescheitert.

Konstituierende Parlamentssitzung in Ungarn wird eröffnet

Budapest - Ungarns Staatspräsident Tamás Sulyok soll am heutigen Samstag um 10.00 Uhr die konstituierende Sitzung des neuen Parlaments eröffnen. In ihrem Rahmen steht die Wahl von Pèter Magyar, dem Vorsitzenden der Mitte-Rechts-Partei "Respekt und Freiheit" (TISZA), zum neuen ungarischen Ministerpräsidenten auf der Agenda. Dessen Wahl soll gegen 15.00 Uhr erfolgen.

Nichtanpassung kostet Zwei-Kind-Familien 2028 über 400 Euro

Wien - Um Geld zu sparen, setzt die Regierung die automatische Valorisierung der Familienleistungen weiter aus. Durch die Nichtanpassung von Familienbeihilfe, Kinderabsetzbetrag und Schulstartgeld an die Inflation würden Familien mit zwei Kindern im kommenden Jahr 302 und 2028 425 Euro entgehen, rechnete das gewerkschaftsnahe Momentum Institut anlässlich des Muttertags am Sonntag aus. Momentum-Ökonomin Sophie Achleitner hält das Sparpaket für "sozialpolitisch rückwärtsgewandt".

Tiroler Einsatzleiter mit Appell für Gaza-Evakuierungen

Innsbruck/Jerusalem/Gaza - Der Innsbrucker Ärzte-ohne-Grenzen-Einsatzleiter Marcus Bachmann hat die angespannte Lage im Gazastreifen und im Westjordanland verdeutlicht und Österreich zur Aufnahme von aus medizinischen Gründen evakuierten Patienten aufgefordert. Im APA-Gespräch verwies er auf 18.500 Menschen, die laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) dringend aus dem Gazastreifen evakuiert werden müssten. Die Einhaltung des internationalen humanitären Völkerrechts müsse jedenfalls eingefordert werden.

Leiche aus Salzachsee in Salzburg geborgen

Salzburg - Im Salzburger Stadtteil Liefering ist am Freitagabend eine Leiche aus dem Salzachsee geborgen worden. Die Todesursache war am Samstagvormittag noch unklar. "Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen", sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage der APA. Informationen über die Identität der toten Person lagen vorerst nicht vor. Im Einsatz waren Polizei und Feuerwehr. Die Leiche wurde zwischen 20 und 21 Uhr aus dem Wasser geholt.

Mount Everest: Rekordzahl an Kletterzulassungen

Kathmandu - Nepal hat nach Behördenangaben so viele Genehmigungen wie nie zuvor für die Besteigung des Mount Everest in der Frühjahrssaison erteilt. Bis zum Freitag wurden nach Angaben des Tourismus- und Kulturministeriums in Kathmandu 492 Zulassungen für Kletterer aus 55 Ländern ausgegeben, die den Everest-Gipfel erklimmen wollen. Der Sprecher der Tourismusabteilung, Himal Gautam, sprach von einem historischen Moment.

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red

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