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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Mann gab vor Linzer Lokal mindestens fünf Schüsse ab

Linz - Die Staatsanwaltschaft Linz hat die Ermittlungen nach dem Femizid von Ehefrau und Tochter sowie dem Suizid des Mannes am Donnerstag vor einem Gasthaus in Linz-Urfahr übernommen. Die von ihr in Auftrag gegebene Obduktion hat gezeigt, dass auf die 61-Jährige aus unmittelbarer Nähe zwei Schüsse und auf die 89-Jährige mindestens zwei abgegeben wurden. Dann setzte der 88-Jährige mit einem Schuss seinem Leben ein Ende, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Freitagnachmittag.

Regierung plädiert am 8. Mai für starke Demokratie

Wien - Die Bundesregierung hat sich am 8. Mai, dem Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs, für eine starke Demokratie ausgesprochen. Diese habe derzeit ein Vertrauensproblem, sagte Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und appellierte: "Demokratie ist kein Zustand, Demokratie ist Praxis." Es brauche eine klare und verantwortungsvolle Politik, hielt auch Kanzler Christian Stocker (ÖVP) bei einer Gedenkveranstaltung im Bundeskanzleramt fest.

Weitere Entwicklung im Iran nach Angriffen offen

Washington/Teheran - Nach den nächtlichen militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran ist nun offen, wie es mit den Bemühungen um Frieden weitergeht. Beide Seiten beschossen einander in der Nacht auf Freitag und gaben sich gegenseitig die Schuld dafür. US-Präsident Donald Trump betonte aber, die Waffenruhe sei weiter in Kraft. Eine Reaktion Teherans auf den jüngsten US-Vorschlag zur Beendigung des Kriegs steht noch aus, wird aber für Freitag erwartet.

Verdächtige Öl-Wetten vor Trump-Aussagen größer als gedacht

Washington - Kurz vor wichtigen Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump zur Iran-Politik haben Unbekannte im März und April in weitaus größerem Stil als bisher bekannt auf fallende Ölpreise gewettet. Eine Auswertung von Börsendaten durch die Nachrichtenagentur Reuters ergab, dass sich das Volumen der auffällig gut platzierten Geschäfte über verschiedene Börsen und Derivate hinweg auf bis zu 7 Mrd. Dollar (6 Mrd. Euro) summierte. Bisherigen Berichten zufolge waren es 2,6 Mrd. Dollar.

Schwere Verluste für Labour bei britischen Kommunalwahlen

London/Edinburgh/Cardiff - Nach deutlichen Verlusten seiner sozialdemokratischen Labour-Partei bei den Kommunalwahlen in England hat der britische Premierminister Keir Starmer einen Rücktritt abgelehnt. Trotz der "sehr harten" Ergebnisse sei er weiter entschlossen, "den Wandel herbeizuführen, den ich versprochen habe", sagte Starmer Freitag. Auch bei Regionalwahlen in Schottland und Wales wurden Verluste für Labour erwartet. Die Rechtsaußen-Partei Reform UK etablierte sich mit deutlichen Zugewinnen.

Polizeieinsatz um Bank in Deutschland

Mainz - Die gemeldete Geiselnahme in einer Bank in Sinzig im westdeutschen Bundesland Rheinland-Pfalz war möglicherweise gar keine. Nach dem Ende der Lage am Freitagnachmittag war eigentlich nur fix, dass es sich um einen größeren Polizeieinsatz um die Filiale handelte und dass zwei Menschen offenbar ihrer Freiheit beraubt wurden. Geklärt war zunächst nicht einmal, ob es sich um einen Raub handelte, weil unsicher war, ob die Täter mit Beute flüchteten.

Stewardess negativ auf Hantavirus getestet

London - Großbritannien hat am Freitag den dritten Hantavirus-Verdachtsfall bei einem Briten bekanntgegeben: Wie die Behörden mitteilten, wurde der Fall auf der Insel Tristan da Cunha im Südatlantik gemeldet. Zur selben Inselgruppe, bei der es sich um britisches Überseegebiet handelt, gehört die Insel St. Helena, auf der Passagiere des Kreuzfahrtschiffs "Hondius" von Bord gegangen waren. Eine Flugbegleiterin aus den Niederlanden wurde inzwischen negativ auf das Virus getestet.

Radew neuer Regierungschef in Bulgarien

Sofia - Bulgarien hat knapp drei Wochen nach der achten Parlamentswahl in fünf Jahren eine neue Regierung. Das Parlament in Sofia billigte ein von Ex-Staatschef Rumen Radew formiertes Einparteienkabinett. Die neue Regierung mit ihm als Ministerpräsident löste nach Ablegen des Amtseids ein Übergangskabinett ab. Das Parlament wählte Radew mit einer Mehrheit von 124 Stimmen zum Regierungschef. Sein Regierungsteam erhielt 122 Stimmen. Es gab jeweils 70 Gegenstimmen und 36 Enthaltungen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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