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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Schütze vor Linzer Lokal hatte Angst vor Verkauf der Wohnung

Linz - Die Staatsanwaltschaft Linz hat die Ermittlungen nach dem zweifachen Femizid und Suizid am Donnerstag vor einem Gasthaus in Linz-Urfahr übernommen. Der bei den Toten gefundene Abschiedsbrief wurde inzwischen ausgewertet. Daraus geht hervor, dass dem 88-jährigen mutmaßlichen Täter wohl die neue Lebenssituation der 61-jährigen Tochter, die in Deutschland wohnte, nicht recht war, führte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft aus.

Raub-Prozess für zwei im "Fall Anna" Freigesprochene

Wien - Mit rechtskräftigen Freisprüchen für zehn Burschen im Alter zwischen 16 und 21 Jahren ist Ende September 2025 am Wiener Landesgericht der Prozess im "Fall Anna" zu Ende gegangen. Zwei der damals Angeklagten, denen in Zusammenhang mit geschlechtlichen Handlungen an einer Zwölfjährigen kein strafbares Verhalten nachweisbar war, müssen nach einem Raubüberfall nun aber mit längeren Haftstrafen rechnen. Sie sollen mit zwei Komplizen einen Supermarktbetreiber ausgeraubt haben.

Schwere Verluste für Labour bei britischen Kommunalwahlen

London/Edinburgh/Cardiff - Bei den Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien hat die regierende Labour-Partei von Premierminister Keir Starmer schwere Verluste erlitten. Die Anti-Einwanderungspartei Reform UK von Nigel Farage gewann in England in den Kommunalvertretungen massiv dazu. Auch bei den Regionalwahlen in Schottland und Wales wird ein Desaster für Labour erwartet. Dies erhöht den Druck auf den angeschlagenen Starmer zwei Jahre nach seinem Amtsantritt.

Behinderte Kinder sollen Recht auf mehr Schuljahre bekommen

Wien - Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) hat am Freitag bei einer NEOS-Enquete erneut Maßnahmen für mehr Inklusion an Schulen versprochen. Der oft geforderte Rechtsanspruch behinderter Kinder auf ein 11. und 12. Schuljahr soll 2027/28 kommen, zeigte er sich zuversichtlich. Experten, Eltern- und Behindertenvertreter haben bei der Veranstaltung im Parlament für gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung geworben, draußen wurde gegen den Status quo protestiert.

Schlag gegen Drogenszene in Innsbruck: 17 Kilo Kokain

Innsbruck - Der Tiroler Polizei ist ein größerer Schlag gegen die Drogenszene in der Landeshauptstadt Innsbruck gelungen: Ende April wurden 17 Kilogramm Kokain in einem Auto sichergestellt und vier Männer festgenommen. Über die verdächtigen Marokkaner aus der sogenannten "Nordafrikanerszene" wurde die Untersuchungshaft verhängt. Neben den Drogen fand man auch 24.000 Euro an Bargeld, hieß es am Freitag bei einer Pressekonferenz.

Trockenheit trotz Regens in Österreich weiterhin ausgeprägt

Wien - In den vergangenen 48 Stunden hat es fast überall in Österreich geregnet, bis auf Ausnahmen waren die Mengen jedoch viel zu gering. Nur im Wald- und Mostviertel blieb der Niederschlag aus, berichtete Geosphere am Freitag. In der niederösterreichischen Bezirkshauptstadt Zwettl gab es beispielsweise von 1. März bis 7. Mai insgesamt 22 Millimeter Niederschlag - der Mittelwert der Jahre 1991 bis 2020 beträgt jedoch 101 Millimeter, also ein Defizit von rund 80 Prozent.

Verdächtige Öl-Wetten vor Trump-Aussagen größer als gedacht

Washington - Kurz vor wichtigen Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump zur Iran-Politik haben Unbekannte im März und April in weitaus größerem Stil als bisher bekannt auf fallende Ölpreise gewettet. Eine Auswertung von Börsendaten durch die Nachrichtenagentur Reuters ergab, dass sich das Volumen der auffällig gut platzierten Geschäfte über verschiedene Börsen und Derivate hinweg auf bis zu 7 Mrd. Dollar (6 Mrd. Euro) summierte. Bisherigen Berichten zufolge waren es 2,6 Mrd. Dollar.

Großer Waldbrand bei Tschernobyl nach Drohnenabsturz

Tschernobyl/Kiew (Kyjiw) - In der Sperrzone um das havarierte Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine ist nach einem Drohnenabsturz ein großer Waldbrand ausgebrochen. Die radioaktiven Strahlungswerte lägen "innerhalb der normalen Grenzen", teilten örtliche Behörden mit. Russland und die Ukraine werfen einander indes gegenseitig den Bruch jeweils einseitig erklärter Feuerpausen vor. Anlass für die von Moskau ausgerufene Waffenruhe sind Gedenkfeierlichkeiten zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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