Studie: Hersteller geben auf E-Autos weniger Rabatt
Auf dem deutschen Automarkt haben Hersteller und Handel ihre Rabatte für neue Elektroautos zuletzt zurückgefahren. Im April sank der durchschnittliche Preisnachlass auf den Listenpreis um 0,6 Punkte auf 18,7 Prozent, wie aus der regelmäßigen Marktstudie des privaten Instituts "Center Automotive Research" hervorgeht. Bei den Verbrennern sanken die Rabatte nach einem Höchststand im März nur halb so stark um 0,3 Punkte auf 18,4 Prozent vom Listenpreis.
Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer sieht in der Entwicklung eine
Reaktion auf die hohen Spritpreise. Elektroautos würden wegen ihrer
geringeren Betriebskosten für die Kunden attraktiver, so dass ihr
Verkauf weniger unterstützt werden müsse. Zu diesem Trend trage auch
bei, dass zunehmend kleinere E-Wagen mit niedrigeren
Einstiegspreisen auf den Markt kämen. Wichtige Modelle seien der VW
SUVs dominieren auch bei Elektroautos
Bislang dominieren auch im Elektro-Segment noch schwere SUV-Autos den Markt. Laut der Studie sind gut die Hälfte der in Deutschland angebotenen Stromer den Kategorien SUV oder Geländewagen zuzurechnen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres gehörten 54 Prozent aller neu verkauften Elektroautos in diese Gruppe.
Untersucht wurden Internet-Angebote für jeweils 20 Modelle mit Verbrennermotor oder elektrischem Batterieantrieb. Der durchschnittliche Transaktionspreis der Verbrenner lag noch 1.823 Euro über dem der Elektroautos, die erst im Betrieb ihre Kostenvorteile ausspielen können, sofern sie günstig geladen werden können./ceb/DP/zb
ISIN DE0005190003 DE0007100000 DE0007664039 US88160R1014 DE000PAG9113
AXC0033 2026-05-08/05:36
Relevante Links: BMW AG, Mercedes-Benz Group, Volkswagen AG, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Tesla Inc., Renault S.A.