Aktien Wien Schluss: Verluste nach Rekordhoch
Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Donnerstag nach
einem Rekordkurs im Frühhandel mit etwas schwächerer Tendenz aus dem
Handel verabschiedet. Am Vormittag war der ATX
Am Mittwoch beflügelten international die Hoffnungen auf eine baldige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran. Mangels konkreter Schritte ging es nun mit den Aktienkursen europaweit wieder abwärts. Der Nahost-Konflikt ist laut Helaba-Analysten weiterhin das dominierende Thema.
In Wien rückte auf Unternehmensebene Lenzing mit einer Zahlenvorlage in den Fokus. Der oberösterreichische Faserhersteller hat im ersten Quartal deutlich weniger Gewinn gemacht als ein Jahr zuvor. Das Ergebnis nach Steuern ging zurück. Der Umsatz verringerte sich wegen niedrigerer Zellstoffpreise sowie geringerer Faserverkaufsmengen und -preisen. Laut Erste Group-Analysten entsprachen die Ergebnisse weitgehend den Erwartungen. Die Lenzing-Aktie schloss nach klaren Verlaufsgewinnen prozentual unverändert.
Unter den Technologiewerten fielen AT&S nach dem jüngsten Rekordkurs 1,2 Prozent. Seit dem Jahresauftakt haben die Papiere des Leiterplattenherstellers bereits mehr als 210 Prozent zugelegt.
Die schwergewichteten Banken wiesen verschiedene Vorzeichen auf. Die
Aktionäre der Raiffeisen Bank International
Die Ölpreise gaben mittlerweile den dritten Tag in Folge nach und
belasteten damit die Aktien aus dem Bereich. OMV
ISIN AT0000999982
AXC0367 2026-05-07/18:20
Relevante Links: OMV AG, Raiffeisen Bank International AG, BAWAG Group AG