Volkswagen warnt vor möglichen
Preiserhöhungen wegen des Iran-Kriegs. "Ich gehe davon aus, dass die
Effekte, die wir heute an den Tanksäulen sehen, zum Jahresende im
verarbeitenden Gewerbe ankommen", sagte Beschaffungsvorstand Karsten
Schnake dem Branchenblatt "Automobilwoche". Sollte der Konflikt
länger andauern, könnten dies dann auch die Endkunden zu spüren
bekommen.
"Gibt es bis Mitte des Jahres eine Lösung, können wir die
Auswirkungen abfedern", sagte Schnake. "Zieht sich der Krieg noch
länger hin, haben wir zu große Effekte und einen Kostensprung nach
oben." Im Detail lasse sich das aber noch nicht abschätzen. Dafür
sei das Thema zu komplex. VW werde sich bemühen, die
Auswirkungen gering zu halten, "um unsere Kunden möglichst wenig zu
belasten". Schnake: "Es reicht ja, wenn sie es jeden Tag an der
Tanksäule erleben."/fjo/DP/men