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Jungheinrich-Finanzchefin geht nach gerade einmal vier Monaten wieder

Die Finanzchefin des Gabelstapler-Herstellers Jungheinrich streicht nach wenigen Monaten im Amt die Segel. Der Aufsichtsrat und Frau Heike Wulff hätten sich "im besten Einvernehmen" darauf verständigt, das Vorstandsmandat von Frau Wulff nicht zu verlängern, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit. Wulff war erst zu Jahresbeginn auf den Posten gerückt. Ihr Vertrag läuft nach Angaben des Unternehmens noch bis zum 1. Mai 2027. Ihre Aufgaben soll aber bereits nun Jungheinrich-Chef Lars Brzoska interimistisch übernehmen, bis die Nachfolge geklärt ist.

Am Donnerstag wollen die Hamburger ihre detaillierten Quartalszahlen vorstellen; Eckdaten sind allerdings schon seit knapp zwei Wochen bekannt. Demnach hat sich der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im ersten Quartal halbiert unter anderem wegen kräftigem Wettbewerbsdruck und einem Streik im Werk in Lüneburg. Der Aktienkurs stand zuletzt kräftig unter Druck. Seit Ende 2025 gab der Börsenwert des Unternehmens um fast 30 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro nach.

Das Unternehmen ist in der Hand der Familie des 1968 verstorbenen Unternehmensgründers Friedrich Jungheinrich. Sie hält die Stammaktien. Diese machen 53 Prozent aller Anteile des Gabelstapler-Herstellers aus. Die im MDax gelisteten Vorzugsaktien des Unternehmens befinden sich zum Großteil im Streubesitz./lew/zb

 ISIN  DE0008467416  DE0006219934

AXC0182 2026-05-06/10:48

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