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Renk bestätigt Prognose nach starkem Jahresstart

Der Getriebehersteller Renk hat zum Jahresstart vom Rüstungsboom profitiert. Im ersten Quartal waren unter anderem Panzergetriebe für ein Programm der Nato-Staaten sowie den Puma-Panzer der Bundeswehr gefragt, wie der im MDax der mittelgroßen Werte notierte Rüstungszulieferer am Mittwoch mitteilte. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1 Prozent auf rund 582 Millionen Euro. Das sei der beste Jahresauftakt der Firmengeschichte. Damit sitzt Renk nun auf einem Auftragsbestand von rund 6,9 Milliarden Euro.

Der Umsatz stieg um 4 Prozent auf knapp 284 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte sogar 10,4 Prozent höher auf 42,4 Millionen Euro. Die entsprechende Marge legte von 14,1 Prozent auf 15,0 Prozent zu. Unter dem Strich verdiente Renk 15,4 Millionen Euro nach rund 0,8 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Mit den Zahlen erfüllte das Unternehmen die Erwartungen der Analysten und schnitt bei operativem Ergebnis und Auftragseingang sogar besser ab als gedacht.

Außerdem bestätigte Renk die Jahresziele. So soll der Umsatz weiterhin auf mehr als 1,5 Milliarden Euro steigen. Analysten trauen dem Getriebehersteller im Schnitt Erlöse von 1,56 Milliarden Euro zu. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sieht der Konzern bei 255 bis 285 Millionen Euro. Hier rechnen die Fachleute durchschnittlich mit gut 275 Millionen Euro./niw/mis

 ISIN  DE000RENK730

AXC0102 2026-05-06/07:59

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