BMW verdient mit Autos mehr als gedacht - Risikovorsorge kostet Geld
Der Autobauer BMW hat im ersten
Quartal den Rückgang der Profitabilität in seiner Autosparte kleiner
gehalten als befürchtet. Die Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern im
Autogeschäft ging im Jahresvergleich um 1,9 Prozentpunkte auf 5,0
Prozent zurück, wie der im Dax notierte Konzern am
Mittwoch in München mitteilte. Das war besser als von Experten
befürchtet. Der Rückgang war vor allem auf erhöhte Zölle
zurückzuführen. Insgesamt sorgte allerdings eine erhöhte
Risikovorsorge für Entschädigungen von Autofinanzierungskunden in
Großbritannien für ein überraschend schwaches operatives Ergebnis.
Der Konzerngewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel um gut 36
Prozent auf 2 Milliarden Euro. Analysten hatten sich im Schnitt mehr
erwartet. Der Umsatz ging um gut 8 Prozent auf 31 Milliarden Euro
zurück. Unter dem Strich sackte der Überschuss um fast ein Viertel
auf 1,67 Milliarden Euro ab. Das BMW-Management hielt an seinem
Jahresausblick fest./men/zb