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Devisen (Früh) - Euro wenig bewegt bei 1,1686 US-Dollar / Lage im Nahen Osten hat die Märkte im Griff - Hohe Energiepreise bremsen

Der Euro bleibt am Dienstagmorgen weiter unter der 1,17 US-Dollar-Schwelle. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1686 Dollar und zeigte sich damit zum Vortag unbewegt. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs zu Wochenbeginn auf 1,1700 Dollar fest. Verunsichert werden die Finanzmärkte weiter durch die Lage im Nahen Osten und insbesondere an der Straße von Hormuz.

"Der Euro konnte zum US-Dollar nicht an den Schwung zum Ende der Vorwoche anschließen und ist wieder in den Unterstützungsbereich um 1,17 eingedrungen. Die 21- und die 100-Tagelinien wurden im Zuge dessen unterschritten, sodass diese heute bei 1,1709 und 1,1722 als Widerstände fungieren. Erst darüber wäre der Weg zum Impulshoch bei 1,1849 weitgehend frei", fassen die Experten der Helaba zusammen.

"Die Energiepreise liegen auf erhöhten Niveaus und schwanken dort mitunter deutlich. Im Hinblick auf die weiteren Perspektiven an den Finanzmärkten ist zum einen entscheidend, wie lange die Energiepreise erhöht bleiben, und zum anderen, wie stark die Zweitrundeneffekte bei der Inflationsentwicklung sein werden", so die Helaba-Analysten. Die Notenbanken könnten dadurch eine straffere Geldpolitik fahren, was die konjunkturellen Aussichten trüben würde, heißt es weiter.

Insgesamt zeigt sich der Euro seit Kriegsbeginn vergleichsweise robust. So bewegt sich der Euro derzeit nur geringfügig unter dem Niveau von Ende Februar. Die Experten der Commerzbank verweisen auf die EZB. Der Markt traue es der Notenbank zu, auf den Energieschock weit schneller und stärker zu reagieren als im Jahr 2022.

moe/ger

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