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Fraport sieht sich trotz Iran-Krieg und Lufthansa-Streiks auf Kurs

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hält trotz des Iran-Kriegs und der Streiks bei der Lufthansa an seinen Geschäftsplänen für 2026 fest. Vorstandschef Stefan Schulte rechnet konzernweit mit etwa 188 bis 195 Millionen Passagieren, wie das im MDax gelistete Unternehmen am Dienstag mitteilte. Am Frankfurter Flughafen dürften es weiterhin 65 bis 66 Millionen werden, bestätigte ein Konzernsprecher. Und der operative Gewinn (Ebitda) soll wie geplant auf bis zu 1,5 Milliarden Euro steigen.

"Für das Gesamtjahr halten wir an unserer Prognose für 2026 fest, basierend insbesondere auch auf den Aussagen der Bundesregierung zur gegebenen Versorgungssicherheit mit Kerosin", sagte Schulte. Im ersten Quartal seien die Rückgänge im Nahost-Verkehr durch Zuwächse in andere Regionen ausgeglichen worden, besonders nach Fernost.

Im üblicherweise reiseschwachen ersten Quartal stieg Fraports Umsatz um 1,6 Prozent auf 882 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um gut zehn Prozent auf 196 Millionen Euro zu. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein saisontypischer Verlust von knapp 18 Millionen Euro, etwas mehr als im Vorjahr. Dabei schnitt Fraport durchweg besser ab als von Analysten im Mittel erwartet./stw/mis

 ISIN  DE0005773303

AXC0058 2026-05-05/07:38

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