FMC startet erwartungsgemäß verhalten in das Jahr - Kosten belasten
Steigende Kosten und negative Wechselkurse
haben die Gewinnentwicklung beim Dialyseanbieter Fresenius
Inklusive aller Effekte und auch unter dem Strich musste der Blutwäschespezialist deutliche Einbußen hinnehmen: So brach etwa der Konzerngewinn um 22 Prozent auf 118 Millionen Euro ein. Der Erlös sank um 6 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro, zu konstanten Wechselkursen betrug das Plus aber 3 Prozent. Analysten hatten bereits mit einer ähnlichen Entwicklung gerechnet, die Gewinnzahlen fielen ein Tick besser aus.
Konzernchefin Helen Giza bestätigte die Prognosen. Die Managerin hat 2026 zum "Übergangsjahr" erklärt, nachdem FMC noch 2025 einen satten Gewinnsprung hingelegt hatte. Grund sind unter anderem Kosten für die aktuell laufende Einführung eines modernen Dialysegeräts in den USA, in dem Giza aber eine Investition in eine bessere Zukunft sieht. Zugleich treibt FMC seine Sparmaßnahmen und die Verkleinerung seines Kliniknetzwerkes voran./tav/stk
ISIN DE0005785802
AXC0051 2026-05-05/07:18
Relevante Links: Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, Fresenius SE & Co. KGaA