Devisen: Euro fällt unter 1,18 US-Dollar
Der Euro
Insgesamt zeigt sich der Euro seit Kriegsbeginn vergleichsweise robust. So bewegt sich der Euro derzeit nur geringfügig unter dem Niveau von Ende Februar. Die Experten der Commerzbank verweisen auf die EZB. Der Markt traue es der Notenbank zu, auf den Energieschock weit schneller und stärker zu reagieren als im Jahr 2022. "Mit ihren Äußerungen am vergangenen Donnerstag dürfte dieser Glaube vorerst Bestand haben", heißt es in einer Mitteilung. So habe EZB-Präsidentin Christine Lagarde doch recht klare Signale für einen Zinsschritt im Juni gesendet.
Die am Vormittag veröffentlichten Konjunkturindikatoren spielten am Anleihemarkt kaum eine Rolle. Der von Sentix erhobene Konjunkturindikator für die Eurozone legte im Mai unerwartet etwas zu. Der Wert bewegt sich aber weiterhin deutlich im negativen Bereich. In Deutschland trübte sich die Stimmung weiter ein. "Die größte Volkswirtschaft der Eurozone befindet sich auf einem negativen Sonderweg", schreibt Sentix.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86358 (0,86625) britische Pfund, 183,83 (183,21) japanische Yen und 0,9173 (0,9190) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.523 Dollar. Das waren gut 91 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he
ISIN EU0009652759
AXC0274 2026-05-04/19:15