dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 01.05.2026 - 15.15 Uhr
ROUNDUP 2/Apple: Deutlich höhere Kosten für Speicherchips - Aktie
zieht an
CUPERTINO - Der drastische Anstieg der Speicherchip-Preise trifft
auch den für seine robuste Lieferkette bekannten iPhone-Konzern
Apple . Man rechne mit "erheblich" höheren Kosten für
Speicher im laufenden Quartal, sagte Firmenchef Tim Cook. Auch
danach werde der Speicherpreis zunehmende Auswirkungen auf das
Apple-Geschäft haben.
Tankrabatt wirkt immer stärker - Mittagssprung etwas kleiner
MÜNCHEN - Auch wenn sich Benzin und Diesel zur Mittagszeit um gut 12
beziehungsweise 13 Cent verteuert haben, zeigt der Tankrabatt eine
immer stärkere Wirkung. Um 12.15 Uhr - also direkt nach dem üblichen
Mittagssprung - kostete ein Liter Super E10 laut ADAC zwar wieder
2,076 Euro, das waren allerdings 15,8 Cent weniger als zur selben
Zeit am Donnerstag. Bei Diesel sprang der Preis auf 2,177 Euro pro
Liter - das waren 16,2 Cent weniger als zur selben Zeit am
Donnerstag. Alle Zahlen beziehen sich auf bundesweite
Durchschnittswerte, einzelne Tankstellen können davon deutlich
abweichen.
HOUSTON - Der US-Ölkonzern Chevron hat dank der
kriegsbedingt gestiegenen Öl- und Gaspreise zu Jahresbeginn mehr
verdient als erwartet. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je
Aktie lag im ersten Quartal bei 1,41 US-Dollar, wie der Konzern am
Freitag in Houston mitteilte. Die Texaner übertrafen damit die
durchschnittliche Analystenschätzung von 90 US-Cent deutlich. Die
Aktie zog im vorbörslichen US-Handel um zuletzt knapp ein Prozent
an.
Exxon Mobil verdient dank hoher Ölpreise mehr als erwartet
SPRING - Der US-Ölkonzern Exxon Mobil hat im ersten
Quartal dank der kriegsbedingt gestiegenen Ölpreise mehr verdient
als erwartet. Die Preise und höhere Fördermengen in anderen
Produktionsstätten halfen dem Konzern, Ausfälle durch den Krieg im
Nahen Osten auszugleichen. Der bereinigte Nettogewinn je Aktie lag
im ersten Quartal bei 1,16 US-Dollar, wie der Konzern am Freitag
mitteilte. Vor einem Jahr hatte er noch 1,76 Dollar verbucht. Damit
wurden die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten um zwanzig
Cent übertroffen.
Totalenergies hält Spritpreis-Deckel in Frankreich weiter aufrecht
PARIS - Der Energiekonzern Totalenergies hat für sein
Tankstellennetz in Frankreich ein Festhalten an seinem
Spritpreis-Deckel angekündigt, solange die Krise im Nahen Osten
infolge des Iran-Kriegs andauert. Für den Monat Mai werde der Preis
für Benzin auf 1,99 Euro und der für Diesel auf 2,25 Euro pro Liter
gedeckelt, teilte Total in Paris mit.
Colgate-Palmolive wächst stärker als gedacht - Rückgang in
Nordamerika
NEW YORK - Der Konsumgüterkonzern Colgate-Palmolive
ist im Tagesgeschäft mit überraschend starken Zuwächsen ins Jahr
gestartet. Der Umsatz wuchs im ersten Quartal im Jahresvergleich um
gut acht Prozent auf 5,3 Milliarden US-Dollar (4,5 Mrd Euro), wie
der Hersteller von Colgate-Zahncreme und Palmolive-Spülmittel am
Freitag in New York mitteilte. Rechnet man Sonderbelastungen heraus,
stieg auch der Gewinn stärker als von Analysten erwartet. Der
tatsächliche Überschuss ging jedoch um sechs Prozent auf 646
Millionen Dollar zurück.
ROUNDUP: Amgen hebt Jahresprognose an - Aktie gibt aber nach
THOUSAND OAKS - Der US-Biotechkonzern Amgen blickt
trotz zunehmender Konkurrenz zuversichtlicher auf das laufende Jahr.
2026 werde der Umsatz bei 37,1 bis 38,5 Milliarden Dollar liegen,
teilte das Unternehmen am Donnerstagabend nach US-Börsenschluss mit.
Zuvor war Amgen von jeweils 100 Millionen Dollar weniger
ausgegangen. Experten rechneten bisher mit 37,8 Milliarden Dollar.
Der bereinigte Gewinn je Aktie soll bei 21,70 bis 23,10 Dollar
liegen. Das sind jeweils 10 Cent mehr als zuvor. Experten erwarteten
hier bisher 22,30 Dollar. Die Anleger hatten aber wohl mehr
erwartet, die Aktie fiel.
Abschreibungen drücken Douglas tief in Verlustzone - Prognose
gesenkt
DÜSSELDORF - Die Parfümeriekette Douglas hat das
zweite Geschäftsquartal tief in den roten Zahlen abgeschlossen. Der
Nettoverlust für die drei Monate per Ende März dürfte sich auf einen
hohen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Millionenbetrag
belaufen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mit.
Analysten haben Douglas zufolge bislang ein Minus von lediglich neun
Millionen Euro auf dem Zettel. Verantwortlich dafür sind
Abschreibungen auf französische Geschäftsaktivitäten, den Onlineshop
Parfumdreams sowie die Luxus-Tochter Niche Beauty im mittleren bis
hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Dazu kämen weitere
Wertberichtigungen in einem niedrigen zweistelligen
Millionen-Euro-Betrag.