Gewichtssenker-Hersteller Lilly erhöht nach überraschend gutem Quartal Prognose
Der US-Pharmakonzern Lilly
hat dank der ungebrochen hohen Nachfrage nach seinen Gewichtssenkern
einen überraschend starken Jahresstart hingelegt. Konzernchef David
Ricks wird noch optimistischer für das Gesamtjahr. So soll der
Umsatz auf 82 bis 85 Milliarden US-Dollar (70,1 bis 72,7 Mrd Euro)
anwachsen, das sind jeweils an beiden Enden der Spanne zwei
Milliarden mehr. Dabei setzt Ricks auch auf weiteren Schub durch die
Anfang April erfolgte Zulassung der neuen Abnehmpille Foundayo in
den USA.
Bereits im ersten Quartal erzielte der wichtigste Konkurrent des
dänischen Herstellers Novo Nordisk deutliche
Zuwächse. Der Erlös kletterte angeschoben durch einen höheren Absatz
um 56 Prozent auf 19,8 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit weit
weniger gerechnet. Schub kam wie üblich von einem guten Lauf der
großen Kassenschlager wie dem Diabetes-Mittel Mounjaro und dem
Gewichtssenker Zepbound - allerdings hatte der Konzern in den USA
und in China mit sinkenden Preisen zu kämpfen.
Unter dem Strich schwoll der Gewinn auf 7,4 Milliarden Dollar an,
nach lediglich 2,8 Milliarden ein Jahr zuvor. Der bereinigte Gewinn
je Aktie kletterte mit 8,55 Dollar auf mehr als das
Zweieinhalbfache. Für diese Verdienstkennziffer erhöhte Ricks seine
Jahresprognose nun auf 35,50 bis 37 Dollar je Aktie, hier standen
vorher 33,50 bis 35 Dollar im Plan./tav/jha/