Aktien Europa: Leichte Verluste - Französische Bankwerte unter Druck
Mit den europäischen Standardwerten
ist es am Donnerstag überwiegend leicht nach unten gegangen. Damit
setzte sich der Trend abbröckelnder Kurse der vergangenen
Handelstage fort. Am Mittag sank der EuroStoxx 50
Außerhalb des Währungsraums stieg der britische FTSE 100
Zur Vorsicht mahnten einmal mehr der Iran-Krieg und der Ölpreis - ein Barrel der Sorte Brent hatte zeitweise den höchsten Stand seit 2022 erreicht. Der Preis reagierte damit auf die festgefahrene Lage zwischen den USA und dem Iran. "Jede Woche, die in der diplomatischen Blockade verstreicht, bringt die Weltwirtschaft näher heran an den Energieinfarkt", merkte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, dazu an. "Die Lager nehmen ab, der Rohölpreis steigt."
Die Folgen waren an neuen Daten zu Inflation und zum Bruttoinlandsprodukt der Eurozone ablesbar. "Das Stagflationsgespenst beginnt seinen Spuk", so Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. "Die Wachstumsrate bleibt schwach, gleichzeitig ist die Inflationsrate mit drei Prozent bereits wieder in luftiger Höhe angelangt."
Bei den Einzelsektoren gaben Zahlen den Takt vor. Banken litten
unter den mit Enttäuschung aufgenommenen Zahlen aus Frankreich. So
sanken BNP Paribas
Etwas besser sah es bei den Bankwerten anderer Länder aus. So legten
BBVA
Unter den ebenfalls schwächelnden Autowerten fielen Stellantis
Michelin
Leichte Zuwächse verzeichneten dagegen ArcelorMittal
Die ebenfalls gefragte Lebensmittelwerte profitierten von dem
Anstieg von Unilever
ISIN GB0001383545 EU0009658145 CH0009980894
AXC0254 2026-04-30/12:23
Relevante Links: ArcelorMittal S.A., Unilever plc, Stellantis N.V., Société Générale S.A., Compagnie Generale des Etablissements Michelin, BNP Banque Nationale de Paris Paribas S.A., Crédit Agricole S.A., ING Groep N.V., Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA)