ROUNDUP: Energiemanagement für KI-Rechenzentren treibt Schneider Electric an
Der weltweit rasante Ausbau von
KI-Kapazitäten schiebt den Technologiekonzern Schneider Electric
Die Papiere von Schneider Electric fielen gegen Mittag um 1,3 Prozent auf 267,90 Euro. Für 2026 steht damit noch ein Gewinn von 14 Prozent auf der Kurstafel. Zwar habe das Unternehmen die Markterwartungen in puncto Geschäftswachstum bei Energiemanagement-Lösungen etwas übertroffen, doch dürften nicht wenige Investoren heimlich auf noch mehr gehofft haben, erklärte Analyst Alasdair Leslie von Bernstein Research.
Branchenexperte Rizk Maidi vom Investmenthaus Jefferies betonte nach der Telefonkonferenz zu den Resultaten, dass Rechenzentren erneut der dynamischste Endmarkt gewesen seien, gestützt auf eine solide globale Projektpipeline. Zudem habe die Unternehmensführung auf Wachstum bei den Dienstleistungsangeboten rund um Rechenzentren hingewiesen. Das verdeutliche, dass Schneider Electric über deren Lebenszyklus hinweg profitieren könne und sich damit von stärker Hardware-ausgerichteten Konkurrenten positiv abhebe.
Insgesamt steigerte der französische Siemens-Konkurrent laut einer Mitteilung vom Donnerstag den Umsatz im ersten Quartal um fast 5 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro. Aus eigener Kraft - also bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen - übertraf das Wachstum mit gut 11 Prozent die durchschnittliche Analystenschätzung.
Die Jahresziele bestätigten Konzernchef Olivier Blum. Demnach soll der Umsatz 2026 aus eigener Kraft um 7 bis 10 Prozent wachsen. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (Ebita) soll auf dieser Basis zwischen 10 und 15 Prozent zulegen./mis/lew/stk
ISIN FR0000121972
AXC0250 2026-04-30/12:16
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