Schneider Electric überrascht positiv - KI-Rechenzentren-Boom liefert Rückenwind
Der weltweit rasante Ausbau von
KI-Kapazitäten treibt den Technologiekonzern Schneider Electric
weiter an. Die Nachfrage nach Technik zur effizienten
Energienutzung, Kühlung und anderer kritischer Ausrüstung wie
Serverracks und elektrische Werkzeuge bleibt hoch. Das hilft,
trägere Geschäfte im Bereich der Industrieautomatisierung
abzufedern. Insgesamt steigerte der französische Siemens-Konkurrent
laut einer Mitteilung vom Donnerstag den Umsatz im ersten Quartal um
fast 5 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro. Aus eigener Kraft - also
bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe von
Unternehmensteilen - übertraf das Wachstum mit gut 11 Prozent die
durchschnittliche Analystenschätzung.
Die Jahresziele bestätigten Konzernchef Olivier Blum. Demnach soll
der Umsatz 2026 aus eigener Kraft um 7 bis 10 Prozent wachsen. Das
bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
auf immaterielle Vermögenswerte (Ebita) soll auf dieser Basis
zwischen 10 und 15 Prozent zulegen./mis/lew/stk