Auftragslage bei Kion fällt überraschend stark aus - Jahresprognose bestätigt
Der Gabelstaplerhersteller Kion
hat im ersten Quartal eine überraschend hohe Nachfrage verzeichnet.
Einige Kunden zogen die Bestellungen angesichts angekündigter
Preiserhöhungen vor. So stieg der Auftragseingang im ersten Quartal
im Jahresvergleich um über 10 Prozent auf fast 3 Milliarden Euro,
wie der Konzern am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Vom
Unternehmen befragte Analysten hatten durchschnittlich weniger
erwartet. Auch die freien Barmittelzuflüsse überraschten positiv:
Sie verbesserten sich auf 47 Millionen, während die Experten
Mittelabflüsse erwartet hatten. Die übrigen Kennzahlen lagen im
Rahmen der Erwartungen.
Der Umsatz bewegte sich mit knapp 2,8 Milliarden Euro fast auf
Vorjahresniveau. Davon blieben vor Zinsen und Steuern sowie
bereinigt um Sondereffekte (ber Ebit) 205 Millionen Euro und damit 5
Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Unterm Strich entfiel auf die
Kion-Aktionäre 90 Millionen Euro Gewinn, nach einem Verlust von rund
48 Millionen Euro im Vorjahr. Die Jahresziele bestätigten die
Frankfurter. Es seien Maßnahmen ergriffen worden, um
Kostensteigerungen zu begrenzen, die sich infolge des Iran-Kriegs
ergeben, hieß es.
Weiterhin gab das MDax -Unternehmen eine strategische
Investition von 35 Prozent in Zikoo Robots bekannt, einen
chinesischen Anbieter von Robotik für Palettenlagerung./lew/jha/