Wiener Börse - ATX gewinnt 0,9 Prozent / In negativem europäischen Börsenumfeld - Andritz-Aktie springt nach Ergebnisvorlage des Anlagenbauers sieben Prozent hoch
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Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch klar höher aus dem Handel verabschiedet. Der Leitindex ATX schloss mit einem Plus von 0,94 Prozent bei 5.833,94 Punkten. An den europäischen Leitbörsen gab es hingegen überwiegend negative Vorzeichen zu sehen.
Spannung herrscht international vor wichtigen Quartalsbilanzen aus den USA und der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Abend. Für Zurückhaltung sorgten auch die weiter anziehenden Ölpreise angesichts der stockenden Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA.
Auf Unternehmensebene standen am heimischen Aktienmarkt vor allem Andritz mit einer Zahlenvorlage für das 1. Quartal und Warimpex mit Ergebnissen für 2025 im Blickfeld. Die Andritz-Anteilsscheine reagierten mit plus sieben Prozent sehr positiv auf die präsentierten Geschäftszahlen. Der steirische Anlagenbauer hat im ersten Quartal des Jahres Umsatz und Gewinn gesteigert. Die Auftragseingänge erreichten ein Rekordniveau, vor allem dank mehrerer mittelgroßer Aufträge im Geschäftsfeld Wasserkraft. Die Erste-Group-Analysten schrieben von einem positiven Zahlenwerk, vor allem mit einem starken Auftragseingang als "Highlight".
Warimpex-Papiere bauten ein Plus von 2,1 Prozent aus. Der Immobilienentwickler hat im Vorjahr den Verlust auf 2,4 Mio. Euro reduziert, nach 16,5 Mio. Euro Minus im Jahr zuvor. Warimpex verwies vor allem auf anziehende Bürovermietungen und positive Immobilienbewertungen.
Von Analystenseite meldete sich die Erste Group und stufte die Papiere von Palfinger von "Buy" auf "Accumulate" ab. Das Kursziel für die Titel des Kranherstellers wurde von 43,4 auf 42,0 Euro nach unten revidiert. Die Palfinger-Titel fielen drei Prozent auf 35,65 Euro.
Weiters hat die Erste Group ihr Anlagevotum für Frequentis von "Hold" auf "Accumulate" hochgenommen. Hier wurde das Kursziel von 65 auf 85 Euro erhöht. Die Aktie reagierte mit plus 1,2 Prozent auf 73,40 Euro.
Deutsche Bank Research setzte das Kursziel für die BAWAG-Aktie von 151 auf 175 Euro in die Höhe und bekräftigte die "Buy"-Empfehlung. Die BAWAG-Titel gingen bei 146,5 Euro mit minus 0,6 Prozent aus dem Tag.
Die Analysten von Deutsche Bank Research haben weiters ihre Verkaufsempfehlung "Sell" für die Verbund-Titel beibehalten. Auch das Kursziel von 55,0 Euro wurde nicht angetastet. Die Verbund-Papiere legten 1,1 Prozent auf 62,95 Euro zu.
Klar im Plus schloss die voestalpine-Aktie mit einem Aufschlag von 5,1 Prozent. Die Post-Anteilsscheine gaben 4,5 Prozent nach.
ste/spa
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