AKTIE IM FOKUS: Bayer schwach nach US-Anhörung zu Glyphosat
Die Aktien von Bayer
Mit dem Verlauf der mündlichen Anhörung zeigte sich Bayer zufrieden. Eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs im Fall "Durnell" wird für Ende Juni 2026 erwartet. Die Richter müssen dann entscheiden, ob bei Warnhinweisen beim Verkauf von Unkrautvernichtern - wie Bayer argumentiert - Bundesrecht über dem Recht der einzelnen Bundesstaaten steht. Bayer macht sich Hoffnung, dass ein positives Grundsatzurteil dabei helfen könnte, das teure Thema in absehbarer Zeit abschließen zu können.
Während der Markt die Anhörung negativ sieht, war der Tenor unter Experten bislang neutral bis positiv. Einige Fragen der Juristen hätten bei ihm für Optimismus gesorgt, schrieb Analyst Charles Pitman-King von der britischen Investmentbank Barclays in einer ersten Reaktion. Sein Kollege Richard Vosser von JPMorgan wies nochmals auf die hohe Bedeutung des anstehenden Urteils hin. Sie habe Signalwirkung für etwa 80 Prozent der anhängigen Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten./edh/ajx/nas
ISIN DE000BAY0017
AXC0098 2026-04-28/09:22
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