Air Liquides Quartalumsatz schrumpft leicht - Prognosen bestätigt
Der französische Gase-Hersteller Air Liquide
hat im ersten Quartal den Konflikt im Nahen Osten
kaum zu spüren bekommen. Der Umsatz schrumpfte zwar vor allem wegen
ungünstiger Währungskurse in den drei Monaten bis Ende März im
Jahresvergleich um 3,5 Prozent auf knapp 6,79 Milliarden Euro, wie
der Rivale des Linde-Konzerns am Dienstag in Paris
mitteilte. Auf vergleichbarer Basis - sprich währungs- und
portfoliobereinigt - legte der Erlös aber um 1,9 Prozent zu. Die
Nachfrage nach medizinischen Gasen blieb dabei den Angaben zufolge
anhaltend hoch. Analysten hatten im Schnitt etwas mehr auf ihren
Zetteln.
Die Ziele für die kommenden Jahre bestätigte das Unternehmen. Im
laufenden Jahr will Air-Liquide-Chef Francois Jackow den bereinigten
Gewinn bei stabilen Währungskursen steigern. Dazu will er die
operative Marge von zuletzt 20,7 Prozent um einen Prozentpunkt nach
oben treiben. Für den Zeitraum 2022 bis 2027 soll diese um insgesamt
5,6 Punkte zulegen. Dazu soll auch ein Sparkurs helfen./mne/err/stk