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GNW-News: Novartis erzielte im ersten Quartal mit prioritären Marken und Neueinführungen ein starkes Wachstum; Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bekräftigt

^Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR Erstes Quartal * Der Nettoumsatz ging um -5% (kWk(1), -1% USD) zurück, da Wachstumstreiber durch Einbussen durch Generika in den USA mehr als aufgehoben wurden * Weiterhin starke Performance der prioritären Marken wie Kisqali (+55% kWk), Pluvicto (+70% kWk), Kesimpta (+26% kWk), Scemblix (+79% kWk) und Leqvio (+69% kWk) * Das operative Kernergebnis(1) verringerte sich aufgrund des niedrigeren Nettoumsatzes sowie höherer Investitionen in Forschung und Entwicklung um -14% (kWk, -12% USD) * Die operative Kerngewinnmarge(1) betrug 37,3% * Das operative Ergebnis ging um -11% (kWk, -9% USD) zurück; der Reingewinn sank um -13% (kWk, -13% USD) * Der Kerngewinn pro Aktie(1) verringerte sich um -15% (kWk, -13% USD) auf USD 1,99 * Der Free Cashflow(1) belief sich auf USD 3,3 Milliarden und lag damit etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals * Ausgewählte Meilensteine der Innovation im ersten Quartal: * Positive CHMP-Stellungnahme zu Remibrutinib bei chronischer spontaner Urtikaria (CSU), positive Phase-III-Ergebnisse zu chronischer induzierbarer Urtikaria (CINDU) und Phase-II-Daten zu Nahrungsmittelallergien * Breakthrough-Therapy-Status und vorrangige Prüfung der FDA für Ianalumab beim Sjögren-Syndrom * FDA-Zulassung für Cosentyx zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Hidradenitis suppurativa (HS); Zulassungsanträge für Polymyalgia rheumatica (PMR) * Positive Phase-III-Ergebnisse zur geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) mit Fabhalta bei Immunglobulin-A-Nephropathie (IgA-Nephropathie, IgAN); vorrangige Prüfung der FDA für die reguläre Zulassung * Übernahme von Avidity abgeschlossen, womit drei Medikamente in später Entwicklungsphase zur Behandlung neuromuskulärer Erkrankungen hinzugewonnen werden * Prognose(2) für das Geschäftsjahr 2026 bekräftigt * Wachstum des Nettoumsatzes und Rückgang des operativen Kernergebnisses jeweils im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet Basel, 28. April 2026 - Die Ergebnisse des ersten Quartals 2026 kommentierte Vas Narasimhan, CEO von Novartis: «Novartis hat mit ihren vorrangigen Marken und Neueinführungen einen kraftvollen Start ins Jahr 2026 erzielt, wenn auch Einbussen durch Generika in den USA die Ergebnisse im ersten Quartal wie erwartet belasteten. Wir haben unsere Pipeline weiter vorangetrieben, mit überzeugenden Phase-III-Ergebnissen zu Remibrutinib bei chronischer induzierbarer Urtikaria und Phase-II-Daten zu Nahrungsmittelallergien, die das Potenzial des Medikaments als «Pipeline-in-a- Pill» weiter untermauern. Darüber hinaus haben wir die Übernahme von Avidity abgeschlossen und Transaktionen in frühen Entwicklungsbereichen bekannt gegeben, die unsere Aktivitäten zur Behandlung von Brustkrebs und allergischen Erkrankungen unterstützen werden. Angesichts der Dynamik, die wir in allen Geschäftsbereichen beobachten, sind wir weiterhin auf dem besten Weg, unsere Prognose für das Geschäftsjahr zu erfüllen. In der zweiten Jahreshälfte erwarten wir mehrere Studienergebnisse, die unsere mittel- bis langfristigen Wachstumsaussichten steigern könnten.» 1. Die Angaben in konstanten Wechselkursen (kWk), die Kernergebnisse und der Free Cashflow sind Nicht-IFRS-Kennzahlen. Erläuterungen der Nicht-IFRS- Kennzahlen finden sich auf Seite 32 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich alle in dieser Mitteilung erwähnten Wachstumsraten auf den Vergleichszeitraum des Vorjahres. 2. Einzelheiten zu den Annahmen zur Prognose finden sich auf Seite 8. Kennzahlen Veränderung 1. Quartal 2026 1. Quartal 2025 in % Mio. USD(1) Mio. USD(1) USD kWk

Nettoumsatz 13 113 13 233 -1 -5

Operatives Ergebnis 4 235 4 663 -9 -11

Reingewinn 3 156 3 609 -13 -13

Gewinn pro Aktie (USD) 1,65 1,83 -10 -11

Free Cashflow 3 330 3 391 -2

Operatives Kernergebnis 4 897 5 575 -12 -14

Kernreingewinn 3 794 4 482 -15 -17

Kerngewinn pro Aktie (USD) 1,99 2,28 -13 -15

Strategie Unser Fokus Novartis ist ein rein auf innovative Arzneimittel spezialisiertes Unternehmen. Unser Fokus richtet sich klar auf vier therapeutische Kernbereiche (Herz- Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen; Immunologie; Neurologie; Onkologie). In jedem dieser Bereiche verfügen wir über mehrere bedeutende Arzneimittel im Markt und Produktkandidaten in der Pipeline, die auf eine hohe Krankheitslast eingehen und bedeutendes Wachstumspotenzial aufweisen. Neben zwei etablierten Technologieplattformen (Chemie und Biotherapeutika) erhalten drei neue Plattformen (Gen- und Zelltherapie, Radioligandentherapie und xRNA) Vorrang bei weiteren Investitionen in neue Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionskapazitäten. Geografisch konzentrieren wir uns auf das Wachstum in unseren vorrangigen Märkten: USA, China, Deutschland und Japan. Unsere Prioritäten 1. Wachstum beschleunigen: Erneutes Augenmerk auf die Entwicklung hochwertiger Medikamente (neue Wirkstoffe) und Fokussierung auf erfolgreiche Neueinführungen, mit einer reichhaltigen Pipeline in unseren therapeutischen Kernbereichen. 2. Rendite erzielen: Weitere Verankerung operativer Höchstleistungen und Verbesserung der Finanzergebnisse. Novartis geht bei der Kapitalzuweisung weiterhin diszipliniert und aktionärsorientiert vor, wobei ein beträchtlicher Cashflow und eine starke Kapitalstruktur für anhaltende Flexibilität sorgen. 3. Basis stärken: Freisetzung des Leistungspotenzials unserer Mitarbeitenden, Ausbau von Datenwissenschaft und -technologie sowie weiterer Aufbau des Vertrauens in der Gesellschaft. Finanzergebnisse Erstes Quartal Der Nettoumsatz belief sich auf USD 13,1 Milliarden (-1%, -5% kWk), wobei Volumensteigerungen 13 Prozentpunkte zum Wachstum beisteuerten, jedoch durch den Effekt der Generikakonkurrenz von 14 Prozentpunkten mehr als absorbiert wurden. Die Preisentwicklung hatte einen negativen Effekt von 4 Prozentpunkten, wobei netto 1 Prozentpunkt aus Anpassungen für Erlösminderungen in den USA resultierte, während die Wechselkurse einen positiven Effekt von 4 Prozentpunkten ausmachten. Das operative Ergebnis belief sich auf USD 4,2 Milliarden (-9%, -11% kWk). Dieser Rückgang war auf den niedrigeren Nettoumsatz und höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung zurückzuführen, teilweise kompensiert durch höhere Veräusserungsgewinne. ________________________________ 1. Millionen USD, sofern nicht anders angegeben Der Reingewinn betrug USD 3,2 Milliarden (-13%, -13% kWk), was vor allem durch das geringere operative Ergebnis bedingt war. Der Gewinn pro Aktie lag bei USD 1,65 (-10%, -11% kWk) und war durch den niedrigeren Reingewinn geprägt, teilweise kompensiert durch den Vorteil der geringeren gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien. Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 4,9 Milliarden (-12%, -14% kWk). Dieser Rückgang war auf den geringeren Nettoumsatz sowie höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung zurückzuführen. Die operative Kerngewinnmarge sank um 4,8 Prozentpunkte (4,1 Prozentpunkte kWk) auf 37,3% des Nettoumsatzes. Der Kernreingewinn belief sich auf USD 3,8 Milliarden (-15%, -17% kWk). Dieser Rückgang war vor allem auf das geringere operative Kernergebnis zurückzuführen. Der Kerngewinn pro Aktie lag bei USD 1,99 (-13%, -15% kWk) und war durch den geringeren Kernreingewinn geprägt, teilweise kompensiert durch den Vorteil der geringeren gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien. Der Free Cashflow belief sich auf USD 3,3 Milliarden und lag damit etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Prioritäre Marken im ersten Quartal Die Finanzergebnisse im ersten Quartal beruhen auf einer anhaltenden Fokussierung auf entscheidende Wachstumstreiber (in der Reihenfolge ihres Beitrags zum Wachstum im ersten Quartal):

 Kisqali          (USD 1 516 Millionen, +55% kWk) verzeichnete in allen
                  Regionen kräftige Umsatzsteigerungen mit einer anhaltenden
                  Dynamik in der Indikation bei Brustkrebs im Frühstadium und
                  einer führenden Position bei metastasierendem Brustkrebs.

 Pluvicto         (USD 642 Millionen, +70% kWk) steigerte den Umsatz durch eine
                  anhaltend starke Nachfrage bei metastasierendem
                  kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC) vor Behandlung
                  mit Taxanen in den USA sowie durch die Erweiterung des
                  Zugangs ausserhalb der USA.

 Kesimpta         (USD 1 164 Millionen, +26% kWk) erzielte in allen Regionen
                  Umsatzsteigerungen, die auf einer erhöhten Nachfrage und
                  einem guten Zugang beruhten.

 Leqvio           (USD 452 Millionen, +69% kWk) beschleunigte das Wachstum
                  ausserhalb der USA und profitierte von starker Akzeptanz in
                  China, nachdem es dort in die Liste der erstattungsfähigen
                  Medikamente (National Reimbursement Drug List, NRDL)
                  aufgenommen worden war.

 Scemblix         (USD 433 Millionen, +79% kWk) steigerte den Umsatz in allen
                  Regionen, mit einer anhaltend starken Dynamik in der
                  Indikation zur Frühbehandlung in den USA, Japan und
                  Deutschland.

 Fabhalta         (USD 169 Millionen, +103% kWk) konnte den Umsatz im ersten
                  Quartal mehr als verdoppeln, was auf die weitere Expansion
                  bei paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie (PNH) sowie
                  Nierenindikationen zurückzuführen war.

 Rhapsido         (USD 37 Millionen) verzeichnete in den USA weiterhin eine
                  starke frühe Akzeptanz, die durch ein kostenloses
                  Arzneimittelprogramm für einen leichteren Zugang der
                  Patienten und durch zunehmende Kostendeckung unterstützt
                  wurde.

 Cosentyx         (USD 1 566 Millionen, -2% kWk) verzeichnete weitgehend
                  stabile Umsätze. In den USA ging der Umsatz zurück, da die
                  höhere Nachfrage durch positive Anpassungen für
                  Erlösminderungen im Vorjahresquartal absorbiert wurde.
                  Ausserhalb der USA stieg der Umsatz weiterhin. Das zugrunde
                  liegende Umsatzwachstum belief sich weltweit auf +2% kWk.

 Zolgensma Gruppe (USD 302 Millionen, -12% kWk) verzeichnete aufgrund einer
                  geringeren Inzidenz spinaler Muskelatrophie (SMA) und
                  aufgrund des phasenweisen Behandlungsverlaufs einen
                  Umsatzrückgang, trotz eines nach wie vor starken Anteils an
                  der inzidenten Patientenpopulation (Neuerkrankte).

Nettoumsätze der 20 führenden Marken im ersten Quartal
                                           1. Quartal 2026   Veränderung in %
                                                  Mio. USD   USD          kWk

  Cosentyx                                           1 566     2           -2
  - ohne Anpassung für Erlösminderungen*                       5            2

Kisqali 1 516 59 55

Entresto 1 305 -42 -46

Kesimpta 1 164 29 26

Pluvicto 642 73 70

Jakavi 557 13 5

Tafinlar + Mekinist 493 -11 -14

Ilaris 475 13 10

Leqvio 452 76 69

Scemblix 433 82 79

Xolair 388 -15 -20

Zolgensma Gruppe 302 -8 -12

Sandostatin Gruppe 287 -9 -12

Lutathera 211 9 7

Exforge Gruppe 203 13 7

Promacta/Revolade 184 -66 -68

Fabhalta 169 109 103

Tasigna 155 -59 -61

Diovan Gruppe 150 0 -4

Myfortic 111 12 9

Total Top 20 10 763 1 -3

*Umsatzsteigerung im ersten Quartal beeinflusst durch Anpassungen für Erlösminderungen in den USA im laufenden Jahr und im Vorjahr. Aktuelle Informationen zu Forschung und Entwicklung - die wichtigsten Entwicklungen im ersten Quartal Neuzulassungen

 Cosentyx      Die FDA bewilligte die Zulassung für Cosentyx zur Behandlung von
 (Secukinumab) mittelschwerer bis schwerer Hidradenitis suppurativa (HS) bei
               Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren. Es ist somit der einzige
               Interleukin-17A-Hemmer, der für diese Patientenpopulation
               zugelassen ist.

Aktueller Stand von Zulassungsverfahren

 Rhapsido                              Der Ausschuss für Humanarzneimittel
 (Remibrutinib)                        (CHMP) der Europäischen
                                       Arzneimittelagentur (EMA) empfahl in
                                       einer positiven Stellungnahme die
                                       Marktzulassung von Remibrutinib zur
                                       oralen Behandlung chronischer spontaner
                                       Urtikaria (CSU) bei Erwachsenen, die nur
                                       unzureichend auf eine Behandlung mit H1-
                                       Antihistaminika ansprechen.

 Ianalumab                             Die FDA gewährte Breakthrough-Therapy-
 (VAY736)                              Status und eine vorrangige Prüfung für
                                       Ianalumab zur Behandlung des Sjögren-
                                       Syndroms. Sie stützte sich dabei auf die
                                       ersten globalen Phase-III-Studien, die
                                       eine statistisch signifikante
                                       Verringerung der Krankheitsaktivität
                                       aufzeigten.
                                       Zulassungsanträge für Ianalumab wurden
                                       in den USA, Europa, China und Japan
                                       abgeschlossen.

 Cosentyx                              Zulassungsanträge für Cosentyx bei
 (Secukinumab)                         Polymyalgia rheumatica (PMR) wurden in
                                       den USA, Europa und Japan abgeschlossen.

 Pluvicto                              Novartis hat den Antrag auf eine
 ((177Lu)Lutetium-vipivotidtetraxetan) Änderung vom Typ II bei der EMA für
                                       Pluvicto zur Behandlung erwachsener
                                       Patienten mit PSMA-positivem
                                       metastasierendem kastrationsresistentem
                                       Prostatakrebs (mCRPC) vor Chemotherapie
                                       zurückgezogen, nachdem der CHMP gemeldet
                                       hatte, den Antrag nicht zu unterstützen.
                                       Der Rückzug hat nichts mit der Qualität,
                                       Wirksamkeit oder Sicherheit von Pluvicto
                                       zu tun und hat weder Einfluss auf
                                       laufende klinische Studien und
                                       zugelassene Indikationen noch auf
                                       anhängige Zulassungsanträge innerhalb
                                       oder ausserhalb der EU.
                                       Bemerkenswert ist, dass die PSMAfore-
                                       Studie, auf die sich der
                                       Zulassungsantrag stützte, die Grundlage
                                       für die erfolgreiche Zulassung von
                                       Pluvicto im Rahmen der Vorbehandlung vor
                                       einer Chemotherapie in den USA, Japan
                                       und China bildete. Der Nutzen von
                                       Pluvicto für diese Patientengruppe
                                       spiegelt sich auch in den
                                       evidenzbasierten Empfehlungen führender
                                       Fachleitlinien wider, darunter die
                                       Leitlinien der ESMO, der EAU, der ASCO
                                       und des NCCN.

Ergebnisse laufender klinischer Studien und andere bedeutende Entwicklungen

 Remibrutinib                         Positive Topline-Ergebnisse aus der
                                      zulassungsrelevanten Phase-III-Studie
                                      RemIND zeigten, dass oral verabreichtes
                                      Remibrutinib bei chronischer
                                      induzierbarer Urtikaria (CINDU) den
                                      primären Endpunkt erreichte. So wurden in
                                      Woche 12 bei den drei häufigsten CINDU-
                                      Typen - symptomatischer Dermographismus,
                                      Kälteurtikaria und cholinergische
                                      Urtikaria - im Vergleich zu Placebo
                                      statistisch signifikante und klinisch
                                      relevante vollständige Ansprechraten
                                      erzielt. Remibrutinib wurde gut vertragen
                                      und zeigte ein günstiges
                                      Sicherheitsprofil, wobei keine Bedenken
                                      hinsichtlich der Lebersicherheit gemeldet
                                      wurden. Auf der Grundlage dieser
                                      Ergebnisse wurde bei der FDA ein Antrag
                                      auf Erweiterung der Zulassung (sNDA) für
                                      die Behandlung von symptomatischem
                                      Dermographismus eingereicht. Die
                                      vollständigen Daten werden auf einem
                                      bevorstehenden Medizinkongress
                                      vorgestellt und den Gesundheitsbehörden
                                      weltweit vorgelegt werden.
                                      In einer Phase-II-Studie bei Erwachsenen
                                      mit IgE-vermittelter Erdnussallergie
                                      zeigte Remibrutinib im Vergleich zu
                                      Placebo eine überlegene Wirksamkeit mit
                                      dosisabhängigen Effekten sowie schnellem
                                      Wirkungseintritt und wurde gut vertragen.
                                      Die Daten wurden auf der Jahrestagung der
                                      American Academy of Allergy, Asthma &
                                      Immunology (AAAAI) vorgestellt. Ein
                                      Phase-III-Programm zur Behandlung von
                                      Nahrungsmittelallergien soll planmässig
                                      in der zweiten Jahreshälfte 2026
                                      beginnen.

 Fabhalta                             In der Phase-III-Studie APPLAUSE?IgAN
 (Iptacopan)                          zeigten die im «The New England Journal
                                      of Medicine» publizierten endgültigen
                                      Zweijahresergebnisse, dass Fabhalta den
                                      Rückgang der Nierenfunktion gegenüber
                                      Placebo um 49,3% verlangsamte und das
                                      Risiko für Ereignisse im Zusammenhang mit
                                      Nierenversagen bei erwachsenen Patienten
                                      mit Immunglobulin-A-Nephropathie (IgA-
                                      Nephropathie, IgAN) senkte. Das
                                      Sicherheitsprofil entsprach bisherigen
                                      Ergebnissen. Die FDA genehmigte eine
                                      vorrangige Prüfung von Fabhalta im Rahmen
                                      des regulären Zulassungsverfahrens.

 Vanrafia                             Die endgültigen Ergebnisse aus der Phase-
 (Atrasentan)                         III-Studie ALIGN zeigten einen
                                      verlangsamten Rückgang der Nierenfunktion
                                      bei Patienten mit IgA-Nephropathie
                                      (IgAN), die mit Vanrafia behandelt
                                      wurden, mit einem positiven Unterschied
                                      in der Veränderung der geschätzten
                                      glomerulären Filtrationsrate (eGFR)
                                      gegenüber dem Ausgangswert im Vergleich
                                      zu Placebo in Woche 136 (4 Wochen nach
                                      Ende der Behandlung im Rahmen der Studie,
                                      p = 0,057) sowie in Woche 132 (bei
                                      Behandlungsende, p (nominell) = 0,039).
                                      Die Sicherheit entsprach bisherigen
                                      Ergebnissen. Novartis plant, diese Daten
                                      in der ersten Jahreshälfte 2026 für eine
                                      reguläre Zulassung einzureichen.

 Pluvicto                             Real-World-Analysen der PRECISION-
 ((177Lu)Lutetium-                    Plattform von Novartis zeigten, dass
 vipivotidtetraxetan)                 Pluvicto bei Männern mit PSMA-positivem
                                      metastasierendem kastrationsresistentem
                                      Prostatakrebs (mCRPC), die nicht mit
                                      Taxanen vorbehandelt waren und mindestens
                                      einen Androgenrezeptor-Signalweg-
                                      Inhibitor (ARPI) erhalten hatten, ein
                                      medianes progressionsfreies Überleben
                                      (PFS) von 13,5 Monaten erreichte. Ein
                                      längeres medianes PFS wurde beobachtet,
                                      wenn Pluvicto nach einer einzigen
                                      vorherigen Behandlung mit einem ARPI
                                      eingesetzt wurde, im Vergleich zur
                                      Anwendung nach mehreren ARPIs. Die Daten
                                      wurden auf dem ASCO-GU Symposium
                                      vorgestellt.

 Cosentyx                             In einer matching-adjustierten indirekten
 (Secukinumab)                        Vergleichsanalyse der Wirksamkeit und
                                      Sicherheit im Rahmen von Phase-III-
                                      Studien zur Behandlung von Hidradenitis
                                      suppurativa (HS), darunter SUNSHINE und
                                      SUNRISE, zeigte Cosentyx im Vergleich zu
                                      Bimekizumab bis zur 48. Woche eine
                                      bessere Vorbeugung von Schüben und ein
                                      geringeres Risiko für Candida-Infektionen
                                      bei vergleichbaren HiSCR50-Ansprechraten.
                                      Die Daten wurden auf dem Kongress der
                                      American Academy of Dermatology (AAD)
                                      vorgestellt.

 Del-Zota                             Einjahresdaten aus den Phase-I/II-Studien
                                      EXPLORE44 und EXPLORE44?OLE zur
                                      Untersuchung von Del-Zota bei Patienten
                                      mit Duchenne-Muskeldystrophie, die für
                                      ein Exon-44-Skipping (DMD44) in Frage
                                      kamen, zeigten eine anhaltende Senkung
                                      der Serum-Kreatinkinase-Werte, einen
                                      signifikanten Anstieg des
                                      Dystrophinspiegels sowie Verbesserungen
                                      bei mehreren funktionalen Messgrössen.
                                      Das bisher beobachtete Sicherheitsprofil
                                      entspricht früheren Ergebnissen. Die
                                      Daten wurden auf dem Kongress der
                                      Muscular Dystrophy Association (MDA)
                                      vorgestellt.

 Del-Desiran                          Die im «The New England Journal of
                                      Medicine» publizierten Endergebnisse aus
                                      der Phase-I/II-Studie MARINA zu Del-
                                      Desiran bei Erwachsenen mit myotoner
                                      Dystrophie Typ 1 (DM1), zeigten eine
                                      effektive Verabreichung in den Muskel,
                                      eine Senkung des DMPK-mRNA-Spiegels sowie
                                      Verbesserungen bei mehreren funktionalen
                                      Messgrössen. Das bisher beobachtete
                                      Sicherheitsprofil entspricht früheren
                                      Ergebnissen. Del?Desiran wird derzeit in
                                      der Phase-III-Studie HARBOR bei DM1
                                      untersucht. Ergebnisse werden in der
                                      zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet.

 Ausgewählte Transaktionen            Novartis hat die Übernahme von Avidity
                                      Biosciences erfolgreich abgeschlossen und
                                      damit die Neurologie-Pipeline in
                                      fortgeschrittenen Entwicklungsstadien
                                      gestärkt sowie die xRNA-Strategie
                                      vorangetrieben.
                                      Novartis hat mit Synnovation Therapeutics
                                      eine Vereinbarung über den Erwerb von
                                      SNV4818 geschlossen, einem pan-mutanten
                                      selektiven PI3K?-Inhibitor, der sich
                                      derzeit in der Phase I/II für Patienten
                                      mit HR-positivem/HER2-negativem
                                      Brustkrebs und anderen soliden Tumoren im
                                      fortgeschrittenen Stadium befindet. Das
                                      Programm entspricht der Strategie von
                                      Novartis im Bereich der
                                      Brustkrebsbehandlung und ergänzt CDK-
                                      Inhibitoren wie auch Hormontherapien im
                                      Rahmen potenzieller
                                      Kombinationsbehandlungen. Der Abschluss
                                      der Transaktion wird vorbehaltlich der
                                      üblichen Abschlussbedingungen in der
                                      ersten Jahreshälfte 2026 erwartet.
                                      Novartis hat eine Vereinbarung zur
                                      Übernahme von Excellergy abgeschlossen,
                                      die den Wirkstoff Exl-111 einschliesst.
                                      Dabei handelt es sich um einen Anti-IgE-
                                      Antikörper mit verlängerter Halbwertzeit
                                      und hoher Affinität, der sich in Phase I
                                      befindet und über einen differenzierten
                                      Wirkmechanismus verfügt, der darauf
                                      ausgelegt ist, rezeptorgebundenes IgE zu
                                      dissoziieren und eine schnellere und
                                      tiefgreifendere Herunterregulierung von
                                      Fc?RI? zu bewirken. Diese Übernahme baut
                                      auf der umfassenden Kompetenz von
                                      Novartis in der IgE-Biologie und bei
                                      allergischen Erkrankungen auf und bietet
                                      das Potenzial für eine frühzeitigere
                                      Linderung der Symptome, eine stärkere
                                      Krankheitskontrolle und eine einfachere
                                      Dosierung. Der Abschluss der Transaktion
                                      wird vorbehaltlich der üblichen
                                      Abschlussbedingungen in der zweiten
                                      Jahreshälfte 2026 erwartet.

Kapitalstruktur und Nettoschulden Eine gute Ausgewogenheit zwischen Investitionen in die Geschäftsentwicklung, einer starken Kapitalstruktur und attraktiven Aktionärsrenditen bleibt vorrangig. Im ersten Quartal 2026 kaufte Novartis im Rahmen des im Juli 2025 bekannt gegebenen Aktienrückkaufprogramms im Umfang von bis zu USD 10 Milliarden (bei dem bis zu USD 6,1 Milliarden noch verbleiben) insgesamt 10,4 Millionen Aktien für USD 1,6 Milliarden über die zweite Handelslinie an der SIX Swiss Exchange zurück. Ausserdem wurden 2,0 Millionen Aktien (Eigenkapitalwert USD 0,3 Milliarden) von Mitarbeitenden zurückgekauft. Im selben Zeitraum wurden 12,3 Millionen Aktien (Eigenkapitalwert USD 0,3 Milliarden) im Zusammenhang mit aktienbasierten Vergütungsplänen an Mitarbeitende ausgeliefert. Novartis beabsichtigt, den im Jahr 2026 durch aktienbasierte Vergütungspläne für Mitarbeitende entstandenen Verwässerungseffekt im weiteren Verlauf des Jahres zu kompensieren, zusätzlich zu den Aktienrückkäufen im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms von bis zu USD 10 Milliarden. Infolgedessen ging die Gesamtzahl ausstehender Aktien gegenüber dem 31. Dezember 2025 um 0,1 Millionen zurück. Diese Transaktionen mit eigenen Aktien führten zu einer Verringerung des Eigenkapitals um USD 1,6 Milliarden und einem Geldabfluss von USD 1,9 Milliarden. Die Nettoverschuldung stieg gegenüber dem 31. Dezember 2025 von USD 21,9 Milliarden auf USD 38,1 Milliarden per 31. März 2026. Die Zunahme ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Free Cashflow in Höhe von USD 3,3 Milliarden durch den Nettogeldabfluss für M&A-Aktivitäten und Transaktionen mit immateriellen Vermögenswerten von USD 12,5 Milliarden, die Ausschüttung der Nettojahresdividende in Höhe von USD 6,2 Milliarden im März (dies entspricht einer Bruttodividende von USD 9,1 Milliarden, abzüglich der schweizerischen Verrechnungssteuer von USD 2,9 Milliarden, die ihrer Fälligkeit entsprechend im April 2026 gezahlt wurde) sowie den Geldabfluss für Transaktionen mit eigenen Aktien von USD 1,9 Milliarden mehr als absorbiert wurde. Das langfristige Kreditrating des Unternehmens betrug per Ende des ersten Quartals 2026 Aa3 bei Moody's Ratings sowie AA- bei S&P Global Ratings. Ausblick 2026 Vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse; Wachstum gegenüber dem Vorjahr bei konstanten Wechselkursen (kWk)

 Nettoumsatz             Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich
                         erwartet

 Operatives Kernergebnis Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich
                         erwartet

Einfluss von Wechselkursen
Sollten sich die Wechselkurse im restlichen Jahresverlauf auf dem
Durchschnittsniveau von Ende April halten, rechnet Novartis im Jahr 2026 mit
einem positiven Wechselkurseffekt von 2 Prozentpunkten auf den Nettoumsatz bzw.
1 Prozentpunkt auf das operative Kernergebnis. Der geschätzte Wechselkurseffekt
auf die Ergebnisse wird monatlich auf der Website von Novartis veröffentlicht.
Kennzahlen(1)
                                                                 Veränderung in
                                 1. Quartal 2026 1. Quartal 2025       %
                                     Mio. USD(2)     Mio. USD(2) USD        kWk

Nettoumsatz 13 113 13 233 -1 -5

Operatives Ergebnis 4 235 4 663 -9 -11

In % des Umsatzes 32,3 35,2

Reingewinn 3 156 3 609 -13 -13

Gewinn pro Aktie (USD) 1,65 1,83 -10 -11

 Nettogeldfluss aus operativer
 Tätigkeit                                 3 676           3 645   1

Nicht-IFRS-Kennzahlen

Free Cashflow 3 330 3 391 -2

Operatives Kernergebnis 4 897 5 575 -12 -14

In % des Umsatzes 37,3 42,1

Kernreingewinn 3 794 4 482 -15 -17

Kerngewinn pro Aktie (USD) 1,99 2,28 -13 -15

1. Die Angaben in konstanten Wechselkursen (kWk), die Kernergebnisse und der Free Cashflow sind Nicht-IFRS-Kennzahlen. Erläuterungen der Nicht-IFRS- Kennzahlen finden sich auf Seite 32 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich alle in dieser Mitteilung erwähnten Wachstumsraten auf den Vergleichszeitraum des Vorjahres. 2. Millionen USD, sofern nicht anders angegeben. Detaillierte Finanzergebnisse zu dieser Pressemitteilung sind in der Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts in englischer Sprache unter folgendem Link verfügbar: https://ml-eu.globenewswire.com/resource/download/7a686324-051d-4316 -adeb- 1161ff818fc8/ Disclaimer Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften abweichen, wie sie in den zukunftsbezogenen Aussagen enthalten oder impliziert sind. Einige der mit diesen Aussagen verbundenen Risiken sind in der englischsprachigen Version dieser Mitteilung und dem jüngsten Dokument ?Form 20-F? der Novartis AG, das bei der ?US Securities and Exchange Commission? hinterlegt wurde, zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese Zusammenfassungen sorgfältig zu lesen. Bei den Produktbezeichnungen in kursiver Schrift handelt es sich um eigene oder in Lizenz genommene Warenzeichen von Novartis. Über Novartis Novartis ist ein Unternehmen, das sich auf innovative Arzneimittel konzentriert. Jeden Tag arbeiten wir daran, Medizin neu zu denken, um das Leben der Menschen zu verbessern und zu verlängern, damit Patienten, medizinisches Fachpersonal und die Gesellschaft in der Lage sind, schwere Krankheiten zu bewältigen. Unsere Medikamente erreichen mehr als 300 Millionen Menschen weltweit. Entdecken Sie mit uns die Medizin neu: Besuchen Sie uns unter https://www.novartis.com (https://www.novartis.com/) und bleiben Sie mit uns auf LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/novartis/), Facebook (https://www.facebook.com/novartis/), X/Twitter (https://twitter.com/Novartis) und Instagram (https://instagram.com/novartis?igshid=MzRlODBiNWFlZA==__;!!N3hqHg43 uw!pjp8z253J 5NjaOYrW65UbAAlHeHRdQ- w0m4ezZxEQEl0ptafXN2M99VRIk39pf49PAc8NbK93Pxp3uaSBQkAf8oEnzWXG8Sk$) in Verbindung. Novartis wird heute um 14.00 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit eine Telefonkonferenz mit Investoren durchführen, um diese Pressemitteilung zu diskutieren. Gleichzeitig wird ein Webcast der Telefonkonferenz für Investoren und andere Interessierte auf der Website von Novartis übertragen. Eine Aufzeichnung ist kurze Zeit nach dem Live-Webcast abrufbar unter https://www.novartis.com/investors/event-calendar. Detaillierte Finanzergebnisse zu dieser Pressemitteilung sind in der Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts in englischer Sprache unter folgendem Link verfügbar: Er enthält weitere Informationen zu unserem Geschäft und der Pipeline ausgewählter Präparate in später Entwicklungsphase. Die Präsentation zur heutigen Telefonkonferenz finden Sie unter https://www.novartis.com/investors/event-calendar. Wichtige Termine 21. Juli 2026 Ergebnisse des zweiten Quartals und des ersten Halbjahrs 2026 27. Oktober 2026 Ergebnisse des dritten Quartals und der ersten neun Monate 2026 18.-19. November 2026 Meet Novartis Management 2026 (London, Grossbritannien) # # # Novartis Media Relations E-Mail: media.relations@novartis.com (mailto:media.relations@novartis.com) Novartis Investor Relations Zentrale Investor Relations: +41 61 324 79 44 E-Mail: investor.relations@novartis.com (mailto:investor.relations@novartis.com)°

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AXC0050 2026-04-28/07:05

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