Die Beteiligungsgesellschaft Mutares
dürfte in diesem Jahr noch am Autozulieferer Amaneos
festhalten. "Wir sind vom Bauchgefühl noch ein gutes Jahr bis zwei
Jahre von einem Exit entfernt", sagte Vorstandsmitglied Johannes
Laumann der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe). Im
Großteil sei man zwar mit der Entwicklung zufrieden, an einer Stelle
laufe es aber nicht gut. Durch eine Reihe von Makrofaktoren sei
Amaneos "nicht so schnell vorangekommen, wie ich das vielleicht vor
zwei, drei Jahren erwartet hätte", sagte Laumann weiter. Nun steige
auch noch der Ölpreis an, was Kunststoffe verteuere.
Neben einem Börsengang ist auch ein Verkauf von Amaneos möglich. Der
Ausstieg ist "für mich nach wie vor ein Dual Track", so der Manager.
Mutares hatte den Autozulieferer 2023 aus drei Unternehmen
geschmiedet, die der Investor in den vorangegangenen Jahren erworben
hatte. Der Zeitplan war damals, das Unternehmen binnen zwei Jahren
börsenreif zu machen und dann ein gutes Zeitfenster für den Gang
aufs Parkett abzuwarten. Es sollte "der nächste große Börsengang der
Mutares" werden, hatte Laumann damals angekündigt./he