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Operativer Gewinn von Jungheinrich bricht wegen Streik und Konkurrenzdruck ein

Die Kombination aus einem Streik, starkem Wettbewerb und einer geringen Auslastung der Werke hat den Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich zu Jahresbeginn belastet. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) halbierte sich im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu auf 56,5 Millionen Euro, wie der MDax-Konzern am Freitag überraschend in Hamburg mitteilte. Zudem enthalte das operative Ergebnis die bereits bekannten einmaligen Belastungen aus dem im Februar abgeschlossenen Verkauf der russischen Tochtergesellschaft, sowie aufgekommenen Kosten im Zusammenhang mit dem laufenden Sparprogramm. Die Aktie rutschte prozentual zweistellig ab auf das tiefste Niveau seit einem Jahr.

Der Auftragseingang stieg den vorläufigen Zahlen zufolge im ersten Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von knapp 1,4 auf gut 1,5 Milliarden Euro, da Kunden angesichts von Preiserhöhungen Bestellungen vorzogen. Der Umsatz ging hingegen leicht zurück von 1,3 auf 1,27 Milliarden Euro. Die Jahresziele bestätigte das Management.

Die endgültigen Zahlen will Jungheinrich am 7. Mai vorlegen./lew/stk

 ISIN  DE0006219934

AXC0139 2026-04-24/11:48

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