Der Chipkonzern STMicroelectronics
zeigte sich für die weitere Entwicklung trotz der wirtschaftlichen
Unsicherheiten zuversichtlich. So habe das Unternehmen im ersten
Quartal eine Erholung der Nachfrage mit starken Bestellzahlen und
normalisierte Lagerbestände verzeichnet, berichtete Konzernchef
Jean-Marc Chery am Donnerstag in Genf. Für das zweite Quartal
erwartet der Manager in der Mitte der Spanne einen Umsatz von 3,45
Milliarden US-Dollar. Dies wäre ein Plus von 11,6 Prozent im
Vergleich zum Vorquartal und von 24,9 Prozent im Vergleich zum
Vorjahr. Die Bruttomarge soll 34,8 Prozent erreichen. Das ist mehr
als von Analysten geschätzt.
STMicro setzt dabei auf deutliches Wachstum im
Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI). Das Unternehmen geht
weiter davon aus, dass der Umsatz mit Rechenzentren 2026 deutlich
über 500 Millionen und 2027 über einer Milliarde Dollar liegen wird.
Im ersten Quartal sank der Umsatz um sieben Prozent im Vergleich zum
Vorquartal auf knapp 3,1 Milliarden Dollar. Verglichen mit dem
Vorjahreszeitraum stieg er um 23 Prozent. Die Bruttomarge
verschlechterte sich um 1,4 Prozentpunkte auf 33,8 Prozent,
verglichen zu den drei Monaten zuvor. Unter dem Strich verdiente
STMicro 37 Millionen US-Dollar nach einem Verlust von 30 Millionen
Dollar im Vorquartal./nas/stw