Aktien Frankfurt Ausblick: Anleger verlieren im Iran-Krieg allmählich die Geduld
Die fortdauernde Unsicherheit über den Nahost-Konflikt und steigende Energiepreise dürften die Finanzmärkte am Donnerstag einmal mehr belasten. Der Preis für die Ölsorte Brent stieg über der 100-Dollar-Marke weiter an. Inflations- und Konjunkturrisiken nehmen zu, Aktien werden gemieden.
So signalisierte der X-Dax
Gute Vorgaben aus den USA kann der deutsche Aktienmarkt somit nicht
verwerten. Der technologielastige Nasdaq 100
"Der Ölpreis und die Zinsen steigen wieder. Aktienkurse fallen", konstatierte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Die Normalisierung der Energiemärkte verschiebe sich immer weiter nach hinten. Der Schaden, den der Konflikt im Nahen Osten der Weltwirtschaft zufüge, werde von Tag zu Tag größer. "Die Geduld der Börsianer ist mehr und mehr aufgezehrt", so der Portfolio-Manager.
In der hierzulande allmählich Fahrt aufnehmenden Berichtssaison
veröffentlicht an diesem Donnerstag Europas größter
Softwarehersteller SAP
Im Blick mit Quartalsbilanzen stehen außerdem der Pharma- und
Laborzulieferer Sartorius
Sartorius rutschten im vorbörslichen Handel auf Tradegate um 2,5 Prozent ab zum Xetra-Schluss. Die Zahlen lägen etwas unter den Erwartungen und die Aktien seien zuletzt gut gelaufen, sagte ein Händler. Flatexdegiro gewannen 1 Prozent auf Tradegate nach einem besser als erwartet ausgefallenen Umsatz und Gewinn.
Infineon
RTL Group
ISIN DE0008469008 DE0008467416 DE0009653386
AXC0075 2026-04-23/08:21
Relevante Links: SAP SE, flatexDEGIRO AG, STMicroelectronics N.V., Stabilus SE, Texas Instruments Incorporated, Sartorius AG, Vossloh AG, Infineon Technologies AG, RTL Group SA