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Audi sieht trotz Preiskampf Wachstumschance in China

Der deutsche Autobauer Audi sieht trotz heftiger Preiskämpfe in China weiter Raum für Wachstum, um sich auf dem weltweit größten Automarkt zurückzukämpfen. Helfen soll den Ingolstädtern der mit Chinas staatlichem Autokonzern Saic entwickelte E7X.

"Ich halte die deutsche und europäische Industrie für sehr stark", sagte der CEO des Kooperationsprojekts von Audi und Saic, Fermín Soneira, im Vorfeld der am Freitag beginnenden Automesse in Peking. Die Industrie mache zwar gerade eine schwierige Phase durch. "Aber wir sind wieder da und werden uns in China zurückkämpfen", sagte der Spanier.

Audi rechnet mit anhaltendem Preiskampf

Der auf der Autoshow präsentierte E7X ist ein vollelektrischer Premium-SUV für den chinesischen Markt von AUDI. Die extra für China gegründete Marke mit vier Großbuchstaben statt den bekannten vier Ringen bringt damit nach dem E5 Sportback ihr zweites Modell auf den Markt.

Die Volkswagen -Tochter erwartet noch reichlich Wachstum in den kommenden Jahren. Die Zahl der Autos je 1.000 Einwohnern liege in China bei 200, in Europa bei 600, erklärte Soneira. Hauptsächlich werde der Markt für Elektro- und Hybridautos wachsen. Gerade in diesem Teil der Branche herrscht schon länger ein erbitterter Preiskampf während Chinas Wirtschaft unter einer schwachen Nachfrage leidet.

"Ich denke, dieser Preiskampf wird in den nächsten Monaten nicht wirklich aufhören", sagte Soneira. Welche Verkaufserwartungen AUDI für das neue Modell hat, gab er nicht preis und verwies auch auf die schwierige geopolitische Lage. Im kommenden Jahr soll ein drittes AUDI-Modell erscheinen./jon/DP/nas

 ISIN  DE0007664039

AXC0169 2026-04-21/13:55

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