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Wiener Aktienmarkt vorbörslich kaum bewegt erwartet / Hoffnung auf weitere Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran - BAWAG mit Zahlenvorlage

Die Wiener Börse dürfte sich am Dienstag zum Handelsstart nur wenig verändert zeigen. Eine Bankenindikation sah den Leitindex beinahe unbewegt bei minus 0,05 Prozent. An den wichtigsten europäischen Börsen zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Der Blick wird wohl auch heute auf dem Konflikt USA gegen den Iran liegen.

Von der Euphorie zum Ende der Vorwoche ist jedoch laut den Analysten der Helaba nicht mehr viel zu spüren. "Sorgen vor einer Wiederaufnahme der Kampfhandlungen bestimmten das Handelsgeschehen, wobei aber anzumerken ist, dass die Ölpreise zwar kräftig stiegen, jedoch das Spitzenniveau der Vorwoche nicht wieder erreichten", heißt es weiter.

Ein Hoffnungsschimmer heute ist wohl, dass es trotz gegenseitiger Drohungen doch zu einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den beiden Kontrahenten in Pakistan kommen könnte. Eine endgültige Entscheidung steht aber noch aus.

Unternehmenseitig könnte heute die BAWAG interessant werden. Die Bank hat am Morgen bekanntgegeben, dass der Nettogewinn im ersten Quartal um 16 Prozent auf 232,3 Mio. Euro gestiegen ist. Außerdem konnte das Kreditgeschäft weiter ausgebaut werden. Gestern gingen BAWAG mit minus 2,4 Prozent aus dem Tag.

Am Montag hatte der ATX um 1,53 Prozent schwächer bei 5.866,33 Punkten geschlossen.

Die größten Kursgewinner im prime market am Montag:

AT&S            +5,08% 89,00 Euro
Pierer Mobility +4,33% 18,32 Euro
Verbund         +3,10% 63,10 Euro

Die größten Kursverlierer im prime market am Montag:

Raiffeisen Bank International -4,45% 44,62 Euro
FACC                          -4,21% 14,12 Euro
UBM Development               -3,89% 17,30 Euro

moe/ger

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