, APA

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Iranische Boote schießen auf Tanker in Straße von Hormuz

Teheran/Beirut - Iranische Kanonenboote haben am Samstag nach Angaben einer britischen Behörde auf einen Tanker in der Straße von Hormuz geschossen. Wie die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) mitteilte, berichtete der Kapitän des Tankers von einem Angriff durch zwei Kanonenboote der Iranischen Revolutionsgarden rund 37 Kilometer nordöstlich des Oman. Kurz zuvor hatte der Iran seine Entscheidung zur Öffnung der Straße von Hormuz für den Schiffsverkehr rückgängig gemacht.

Stocker: Mehr als zwei Milliarden Euro einsparen

Wien - Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) will offenbar mehr als jene zwei Milliarden Euro einsparen, die Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) zuletzt als Konsolidierungsbetrag angegeben hatte. Das habe er in Indien im Gespräch mit österreichischen Journalisten erklärt, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" an Samstag. "Aber das hängt natürlich von den internationalen Entwicklungen ab", sagte Stocker demnach.

Papst Leo XIV. bemüht sich um Entspannung mit Trump

Luanda/Vatikanstadt/Washington - Papst Leo XIV. hat sich in der Auseinandersetzung mit US-Präsident Donald Trump um Entspannung bemüht. Manche seiner Äußerungen seien "nicht in allen Aspekten korrekt" interpretiert worden, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche während seiner Afrika-Reise auf dem Flug nach Angola. "Das wurde so aufgefasst, als wolle ich dem Präsidenten widersprechen. Das liegt überhaupt nicht in meiner Absicht."

Israel meldet Zwischenfälle im Libanon trotz Waffenruhe

Beirut - Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge seit Beginn der Waffenruhe mit dem Libanon mehrfach mutmaßliche Hisbollah-Mitglieder angegriffen, die sich im Süden des Nachbarlandes israelischen Soldaten genähert haben sollen. Sie hätten gegen die Waffenruhe-Vereinbarung verstoßen und eine unmittelbare Bedrohung für die Soldaten dargestellt, teilte das Militär am Nachmittag mit. Im Süden des Libanon wurde ein französischer UNO-Blauhelmsoldat bei einem Angriff getötet.

Sechs Tote bei Schusswaffenangriff in Kiew

Kiew (Kyjiw) - Bei einem Schusswaffenangriff in Kiew hat ein Mann am Samstag sechs Menschen getötet und 14 verletzt, bevor er von der Polizei erschossen wurde. Die Behörden ermitteln nach eigenen Angaben wegen eines Terrorakts. Der Täter habe im Stadtteil Holossijiwskyj zunächst auf der Straße das Feuer eröffnet und vier Passanten getötet, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj. Unter den Verletzten sei auch ein zwölfjähriger Bub. Eine Frau sei später im Krankenhaus gestorben.

Endergebnis in Ungarn: Zweidrittelmehrheit für Tisza sicher

Budapest - Knapp eine Woche nach der Parlamentswahl in Ungarn vom 12. April liegt das amtliche Endergebnis vor. Demnach kam die konservative bisherige Oppositionspartei Tisza mit ihrem Spitzenkandidaten Peter Magyar auf 141 der insgesamt 199 Sitze im Parlament und damit auf acht Mandate mehr als die Zweidrittelmehrheit. Das teilte die Landeswahlkommission nach Auszählung aller Stimmzettel am Samstag mit.

Rauchsäule von Lkw-Brand in Graz weit sichtbar

Graz - Der Brand eines Lkw mit Hackschnitzelmaschine und einer angrenzenden Holzlagerung hat am Samstag in Graz-Puntigam die Feuerwehr beschäftigt. Die Rauchsäule war gut und weit sichtbar, mehrere Notrufe gingen ein. 28 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr standen mit acht Fahrzeugen im Löscheinsatz, für den schwerer Atemschutz nötig war, berichtete die Feuerwehr. Der Fahrer blieb unverletzt.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

Copyright APA. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA ist nicht gestattet.