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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Iran öffnet Straße von Hormuz und droht erneut mit Sperre

Teheran/Washington - Der Iran hat die Straße von Hormuz für die Dauer der Waffenruhe im Libanon wieder für die Handelsschifffahrt freigegeben. Doch sollte die Seeblockade der USA andauern, werde der Iran dies als Verletzung der Waffenruhe betrachten und die Straße von Hormuz schließen, meldete die iranische Nachrichtenagentur FARS unter Berufung auf einen Regierungsvertreter. US-Präsident Donald Trump hält an seiner Seeblockade fest, bis die Verhandlungen mit Teheran abgeschlossen sind.

Briten und Frankreich planen multinationale Hormuz-Mission

Paris - Großbritannien will zusammen mit Frankreich eine multinationale Mission zum Schutz der Schifffahrt in der Straße von Hormuz anführen, sobald die Bedingungen dies zulassen. Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte am Freitag bei einer internationalen Konferenz mit Vertretern von rund 50 Staaten in Paris an, der Einsatz solle "strikt friedlich und defensiv" sein, um die Minenräumung in der Straße zu unterstützen und Handelsschifffahrt wieder zu ermöglichen.

Trump: USA verbieten Israel weitere Angriffe auf Libanon

Beirut/Washington - Israel wird nach Angaben von US-Präsident Donald Trump den Libanon nicht mehr angreifen. "Es ist ihnen von den USA VERBOTEN. Es reicht jetzt!!!", schrieb er am Freitag auf seiner Plattform Truth Social. Am Donnerstag hatte Trump eine zehntägige Waffenruhe im Libanon verkündet, nachdem sich in dem Land die proiranische schiitische Hisbollah-Miliz sechs Wochen lang Gefechte mit der israelischen Armee geliefert hatte.

Schultz nun offiziell Mahrer-Nachfolgerin

Wien - Die Tiroler Touristikerin Martha Schultz ist am Freitag mit 99,4 Prozent der Stimmen zur neuen Präsidentin des ÖVP-Wirtschaftsbundes gewählt worden. 170 Delegierte schritten zur Wahl, die Nachfolgerin des frühzeitig zurückgetretenen Harald Mahrer erhielt 169 Stimmen. "Du hättest dich ruhig selber wählen können", kommentierte der Wahlleiter Peter Haubner. Schultz nahm die Wahl dankend an. Medien konnten nur via Livestream zuschauen.

Piloten der Lufthansa wollen vorerst nicht mehr streiken

Frankfurt - Passagiere der AUA-Mutter Lufthansa können vorerst aufatmen. Nach Streiks des fliegenden Personals über die ganze Woche plant die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kurzfristig keine weiteren Arbeitskampfmaßnahmen. Das teilte sie in einem internen Rundschreiben mit, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Buckelwal-Rettung in Ostsee frühestens am Samstag

Wismar - Der Versuch zur Rettung des seit Wochen an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns festliegenden Wals beginnt frühestens am Samstag. Die verantwortliche Privatinitiative äußerte am Freitag die Hoffnung auf ein glückliches Ende. Am Freitag sei mit den Probespülungen begonnen worden, sagte der Chef des beauftragten Tauchunternehmens, Fred Babbel. "Dann bringen wir alles auf Position, dass alles abendfest gemacht wird, und dann geht's morgen früh weiter."

Anklage gegen Ex-Direktorin einer Wiener Seniorenresidenz

Wien - Die Staatsanwaltschaft Wien hat beim Landesgericht eine Anklage gegen eine ehemalige Direktorin einer Wiener Seniorenresidenz wegen Vernachlässigens wehrloser Personen (§ 92 StGB) eingebracht. In der Einrichtung, die es in dieser Form inzwischen nicht mehr gibt, dürfte es nach APA-Informationen über Jahre hinweg zu einem systematischen Organisationsversagen bei der Betreuung pflegebedürftiger Personen gekommen sein. Für die Angeklagte gilt die Unschuldsvermutung.

Zahl irregulärer Grenzübertritte in die EU deutlich gesunken

EU-weit/Brüssel/Warschau - Die Zahl der irregulären Grenzübertritte in die EU ist im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 39 Prozent zurückgegangen. Das teilte die europäische Grenzschutzagentur Frontex am Freitag mit. Demnach gehörte "schlechtes Wetter entlang der wichtigsten Migrationsrouten" zu den Hauptgründen für den starken Rückgang. Insgesamt wurden etwas mehr als 21.400 irreguläre Grenzübertritte registriert. Insgesamt gab es rund 1.000 Tote im Mittelmeer, so die Agentur.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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