Aktien Asien: Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende
Die asiatisch-pazifischen Börsen haben am Freitag ihre Aufwärtsbewegung gestoppt. Nach der jüngsten Erholung kam es zu leichten Verlusten. Sie schlossen sich damit nicht der Rekordjagd an der Wall Street an.
Die Marktstrategen der Deutschen Bank sprachen von Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende. Die weitere Entwicklung steht und fällt dabei mit dem Iran-Krieg. "Solange am Markt das Basisszenario eines baldigen Kriegsendes oder zumindest keines allzu langen Anhalten des Iran-Konflikts dominiert, bleibt der Aktienmarkt gut unterstützt", so Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck, fest.
Gerade die Schwellenländer könnten sich als große Profiteure einer Lösung des Konflikts erweisen. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege der Deutschen Bank, verwies auf gleich "mehrere Faktoren für mittelfristiges Kurspotenzial der Schwellenländer-Märkte: eine im historischen Vergleich moderate Bewertung, die geringe Positionierung internationaler Anleger sowie ein für die kommenden zwölf Monate erwartetes Gewinnwachstum von mehr als dreißig Prozent." Dies gelte besonders für einen Teil der asiatischen Börsen. "Hervorzuheben sind die technologielastigen Märkte Nordasiens mit prognostizierten Gewinnzuwächsen von rund achtunddreißig Prozent", betonte Stephan.
Der japanische Nikkei-Index für 225 führende Werte
An den technologielastigen Börsen Taiwans und Südkoreas kam es
ebenfalls zu Abgaben. Die am Vortag nachbörslich veröffentlichten
Zahlen des Chipherstellers TSMC
Auch die chinesischen Börsen gaben nach. Der CSI-300-Index
Kaum verändert präsentierte sich unterdessen die australische Börse.
Der S&P ASX 200
ISIN XC0009692440 HK0000004322 JP9010C00002 CNM0000001Y0
AXC0079 2026-04-17/09:05
Relevante Links: Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Ltd.