Dank KI-Boom: Chiphersteller TSMC steigert Gewinn überraschend stark
Der taiwanesische Chiphersteller TSMC
Für das laufende zweite Quartal erwartet das Management einen Umsatz von 39,0 bis 40,2 Milliarden US-Dollar (33,1 bis 34,1 Mrd Euro). Analysten hatten im Mittel weniger auf dem Zettel. Für 2026 erwartet TSMC einen Umsatzanstieg um über 30 Prozent.
Die vorgelegten Zahlen dürften Befürchtungen dämpfen, dass eine anhaltende Krise im Nahen Osten die Nachfrage nach KI-Chips und Geräten wie dem iPhone bremsen könnte. Der Konflikt hat die internationalen Schifffahrtsrouten beeinträchtigt und die Öl- und Gaspreise nach oben getrieben. Zudem gibt es Spekulationen, dass eine länger andauernde Krise im Nahen Osten die Versorgung mit wichtigen Komponenten und Ausrüstung für die Chip-Herstellung beeinträchtigen könnte.
Die Anleger suchen nun nach Hinweisen, ob sich die Folgen des Konflikts auf die Investitionspläne großer Technologiekonzerne auswirken. TSMC und KI-Kunden wie Nvidia sehen sich wachsender Skepsis gegenüber, ob sie ihre hohen Wachstumsraten halten können. Nach einem explosionsartigen Umsatzanstieg, der Nvidia zum wertvollsten Unternehmen der Welt und TSMC zum größten Konzern Asiens gemacht hat, wollen Investoren zunehmend sichergehen, dass der KI-Boom von Dauer ist.
TSMC fertigt den Großteil der weltweit fortschrittlichsten
Halbleiter und profitiert stark vom globalen Wettlauf um den Aufbau
von KI-Infrastruktur. Zu den Kunden zählen neben Nvidia auch
Advanced Micro Devices (AMD)
ISIN US0378331005 US0079031078 US67066G1040 TW0002330008 US11135F1012
AXC0105 2026-04-16/09:38
Relevante Links: Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Ltd., Advanced Micro Devices Inc., Apple Inc., Broadcom Inc., NVIDIA Corporation