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Wiener Börse - ATX verliert 0,27 Prozent / Nach deutlichen Vortageszuwächsen - Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran weiter im Fokus - AT&S-Aktie nach positiver Analystenstimme fester

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Neu: Kursveränderungen von Einzelwerten
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Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch mit leichterer Tendenz aus dem Handel verabschiedet. Der ATX gab 0,27 Prozent auf 5.882,17 Einheiten ab, nachdem der heimische Leitindex am Vortag noch starke 1,74 Prozent gewonnen hatte. An den europäischen Leitbörsen gab es zur Wochenmitte überwiegend leichte Kursverluste zu sehen.

Die Entwicklungen im Nahen Osten und an der Straße von Hormuz bleiben laut Helaba-Analysten der treibende Faktor an den Finanzmärkten. Die Investoren agierten zurückhaltend, bis es weitere Klarheiten gibt. Die USA und der Iran haben laut einem Reporter des Nachrichtenportals Axios Fortschritte bei Verhandlungen zur Beendigung des Krieges gemacht. Beide Seiten hatten sich bei der Gestaltung von Rahmenbedingungen angenähert.

"Insgesamt bleibt die Verunsicherung trotz der jüngst gestiegenen Zuversicht groß", hieß es im Tageskommentar der Landesbank Helaba. "Solange es keine dauerhafte Lösung des Konflikts gibt und die Straße von Hormuz nicht frei befahrbar ist, gibt es keine Grundlage für eine nachhaltige Markterholung."

Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene eine recht dünne Meldungslage vor. Von Analystenseite meldete sich die Deutsche Bank und revidierte ihr Kursziel für die AT&S-Aktie von 68 auf 82 Euro nach oben. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde unverändert belassen. Die Papiere des Leiterplattenherstellers reagierten mit einem klaren Plus von 2,3 Prozent auf 70,70 Euro.

BAWAG-Papiere gewannen weitere 2,1 Prozent. Am Dienstag haben die Titel starke 7,5 Prozent zugelegt, nachdem das Finanzinstitut die Übernahme der irischen Bank PTSB für 1,62 Mrd. Euro angekündigt hatte. Die Branchenkollegen Erste Group und Raiffeisen Bank International erhöhten sich um 0,1 bzw. 0,5 Prozent.

Die Titel der Strabag bauten ein Minus von 6,5 Prozent. Laut Agenturberichten hat die UNIQA 2,4 Mio. Aktien des Baukonzerns verkauft. Die Analysten der Erste Group bewerteten den Schritt mittelfristig als positiv, da dadurch der Streubesitz erhöht werde, kurzfristig gebe es jedoch Verkaufsdruck für die Strabag-Aktie.

Agrana-Titel schlossen 0,8 Prozent höher. Der Zuckerkonzern hat seinen Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 weiter ausgebaut. Nach vorläufigen Zahlen stand unter dem Strich ein Minus von 0,64 Euro pro Aktie, nach einem Verlust von 0,07 Euro je Anteilsschein im Jahr davor. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) schrumpfte auf 3,2 Mio. Euro, nach 40,5 Mio. Euro im Vorjahr. Dennoch schlägt der Vorstand eine Dividende von 0,35 Euro je Aktie vor.

Unter den weiteren Schwergewichten schwächten sich voestalpine um 1,8 Prozent ab. Wienerberger-Anteilsscheine ermäßigten sich um 2,2 Prozent.

ste/sto

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