, APA

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Israel strebt "Frieden und Normalisierung" mit Libanon an

Washington - Kurz vor Beginn der ersten direkten Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon seit Jahrzehnten hat die israelische Regierung für Frieden und eine Normalisierung der Beziehungen geworben. Das "Problem" sei nicht die libanesische Regierung, sondern die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz, sagte Israels Außenminister Gideon Saar am Dienstag. Unterdessen gingen die Kämpfe im Südlibanon weiter.

USA und Iran vor Fortsetzung von Verhandlungen

Islamabad/Peking - Die Verhandlungsteams der USA und des Iran könnten nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters Ende dieser Woche für weitere Friedensgespräche nach Islamabad zurückkehren. Wie fünf mit den Vorgängen vertraute Personen am Dienstag sagten, stehe ein genaues Datum noch nicht fest. Einem ranghohen iranischen Insider zufolge halten sich die Delegationen den Zeitraum von Freitag bis Sonntag offen.

Grasser-Konkurs: 35,6 Mio. Forderungen, 23,1 Mio. anerkannt

Kitzbühel/Innsbruck/Wien - Die erste Prüfungstagsatzung im Privatkonkursverfahren gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/dann ÖVP-nahe) ist Dienstagvormittag am Bezirksgericht in Kitzbühel über die Bühne gegangen. Wie erwartet, wurden dabei von acht Gläubigern mehr als 35,6 Mio. Euro an Forderungen angemeldet. 23,1 Mio. Euro wurden letztlich vom Insolvenzverwalter anerkannt, der Rest bestritten. Grasser war - wie angekündigt - nicht zu der mehr als eineinhalbstündigen Verhandlung erschienen.

OMV: Bei Importen keine Preisreduktion erzielbar

Wien - Die OMV setzt die Vorgaben der österreichischen Spritpreisbremse bei Diesel ab sofort nur mehr teilweise um, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" am Dienstag. Statt der vorgesehenen fünf Cent pro Liter zieht das Unternehmen nur 2,8 Cent ab. Die OMV begründet den Schritt mit den hohen Importkosten. Das Wirtschaftsministerium kündigte eine Sonderprüfung durch die E-Control an. Von der SPÖ kommt scharfe Kritik.

Deutsche Touristin stürzt in Wien in die Donau und stirbt

Wien/Berlin - Eine deutsche Kreuzfahrtschiff-Touristin ist am frühen Dienstagnachmittag in Wien bei der Schiffsstation Nussdorf in die Donau gestürzt und ums Leben gekommen. Einen diesbezüglichen Bericht von "krone.at" bestätigten Polizeisprecher Philipp Haßlinger und Andreas Huber, Sprecher der Berufsrettung. Demnach wollte die 80-Jährige kurz vor dem Ablegen an Bord des Schiffes gehen und fiel vom Steg ins Wasser.

Tote und Verletzte nach russischem Raketenangriff auf Dnipro

Kiew (Kyjiw)/Odessa - Durch einen russischen Raketenangriff auf die ukrainische Industriestadt Dnipro sind nach Behördenangaben am Dienstag mindestens fünf Menschen getötet worden. Mindestens 25 Zivilisten seien verletzt worden, davon zehn schwer, schrieb der Gouverneur des Gebietes Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, auf Telegram. Die ukrainische Luftwaffe hatte zuvor den Anflug einer ballistischen Rakete aus Russland auf die Großstadt gemeldet.

Akademikerball - Polizeieinsatz gegen JöH rechtswidrig

Wien - Mehrere Tage hatte die Jüdische HochschülerInnenschaft (JöH) im Vorjahr gegen den Akademikerball in der Hofburg protestiert, und zwar mit einer Projektion. "Countdown bis zum Naziball" war damals am äußeren Burgtor zu lesen. Am dritten Tag wurde die Installation von der Polizei abgedreht. Wie das Verwaltungsgericht nun feststellte, "auf bloßen Zuruf eines politischen Akteurs", nämlich Ballorganisator Udo Guggenbichler (FPÖ), berichtete der "Standard" am Dienstag.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

Copyright APA. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA ist nicht gestattet.