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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Israel und Libanon wollen in Washington verhandeln

Washington - In Washington sollen am Dienstag Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon beginnen. Die Gespräche auf Botschafterebene finden im US-Außenministerium statt. Vermittler ist US-Außenminister Marco Rubio. Über die Ziele herrscht Uneinigkeit: Die libanesische Präsidentschaft will über eine Waffenruhe zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel verhandeln. Israel schließt dies vorerst aus und fordert eine Entwaffnung der vom Iran finanzierten Miliz.

USA und Iran vor Fortsetzung von Verhandlungen

Islamabad/Peking - Die Verhandlungsteams der USA und des Iran könnten nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters Ende dieser Woche für weitere Friedensgespräche nach Islamabad zurückkehren. Wie fünf mit den Vorgängen vertraute Personen am Dienstag sagten, stehe ein genaues Datum noch nicht fest. Einem ranghohen iranischen Insider zufolge halten sich die Delegationen den Zeitraum von Freitag bis Sonntag offen.

Grasser-Konkurs: 35,6 Mio. Forderungen, 23,1 Mio. anerkannt

Kitzbühel/Innsbruck/Wien - Die erste Prüfungstagsatzung im Privatkonkursverfahren gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/dann ÖVP-nahe) ist Dienstagvormittag am Bezirksgericht in Kitzbühel über die Bühne gegangen. Wie erwartet, wurden dabei von acht Gläubigern mehr als 35,6 Mio. Euro an Forderungen angemeldet. 23,1 Mio. Euro wurden letztlich vom Insolvenzverwalter anerkannt, der Rest bestritten. Grasser war - wie angekündigt - nicht zu der mehr als eineinhalbstündigen Verhandlung erschienen.

OMV: Bei Importen keine Preisreduktion erzielbar

Wien - Die OMV setzt die Vorgaben der österreichischen Spritpreisbremse bei Diesel ab sofort nur mehr teilweise um, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" am Dienstag. Statt der vorgesehenen fünf Cent pro Liter zieht das Unternehmen nur 2,8 Cent ab. Die OMV begründet den Schritt mit den hohen Importkosten. Das Wirtschaftsministerium kündigte eine Sonderprüfung durch die E-Control an. Von der SPÖ kommt scharfe Kritik.

Deutschland und Ukraine wollen Zusammenarbeit ausbauen

Berlin - Deutschland und die Ukraine bauen ihre militärische und politische Zusammenarbeit weiter aus. Das haben der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen in Berlin vereinbart. Unterzeichnet wurden eine Kooperationsvereinbarung zur Verteidigungszusammenarbeit und eine Absichtserklärung zur Förderung des Wiederaufbaus und der Widerstandsfähigkeit der Industrie.

Tote und Verletzte nach russischem Raketenangriff auf Dnipro

Kiew (Kyjiw)/Odessa - Durch einen russischen Raketenangriff auf die ukrainische Industriestadt Dnipro sind nach Behördenangaben am Dienstag mindestens fünf Menschen getötet worden. Mindestens 25 Zivilisten seien verletzt worden, davon zehn schwer, schrieb der Gouverneur des Gebietes Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, auf Telegram. Die ukrainische Luftwaffe hatte zuvor den Anflug einer ballistischen Rakete aus Russland auf die Großstadt gemeldet.

Experte: Papst-Attacke Trumps möglicher fataler Wendepunkt

Washington/Mailand - Der italienische Historiker und Theologe Massimo Faggioli hält die Attacke von US-Präsident Donald Trump gegen Papst Leo XIV. für einen möglichen fatalen Wendepunkt in der politischen Karriere Trumps. Der katholischen Tageszeitung "Avvenire" (Dienstag) sagte Faggioli nach Angaben der Nachrichtenagentur Kathpress, der Angriff gegen den Papst markiere "wahrscheinlich den Anfang vom politischen Ende" für den US-Präsidenten.

Lehrer-Kritik an geplanter Veröffentlichung von Schuldaten

Wien - Die Lehrervertretung hat am Dienstag Kritik daran geübt, dass ab Herbst Leistungsergebnisse von Schulen veröffentlicht werden sollen. Geplant ist ein "fairer Vergleich", der zeigt, ob eine Schule besser, schlechter oder genauso abgeschnitten hat, wie bei ihrer sozialen Durchmischung erwartbar wäre. In anderen Ländern Europas habe die Veröffentlichung sensibler Schuldaten in Rankings gemündet - "mit allen negativen Auswirkungen", warnte Gewerkschafter Paul Kimberger (FCG).

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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