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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Israel und Libanon wollen in Washington verhandeln

Washington - In Washington sollen am Dienstag Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon beginnen. Die Gespräche auf Botschafterebene finden im US-Außenministerium statt. Über die Ziele herrscht Uneinigkeit: Die libanesische Präsidentschaft will über eine Waffenruhe zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel verhandeln. Israel schließt dies vorerst aus und fordert eine Entwaffnung der vom Iran finanzierten Miliz. Beide Länder befinden sich seit 1948 formell im Kriegszustand.

USA und Iran vor Fortsetzung von Verhandlungen

Islamabad/Peking - Die Verhandlungsteams der USA und des Iran könnten nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters Ende dieser Woche für weitere Friedensgespräche nach Islamabad zurückkehren. Wie fünf mit den Vorgängen vertraute Personen am Dienstag sagten, stehe ein genaues Datum noch nicht fest. Einem ranghohen iranischen Insider zufolge halten sich die Delegationen den Zeitraum von Freitag bis Sonntag offen.

Selenskyj zu Regierungskonsultationen in Berlin

Berlin - Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Dienstag zu den ersten deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen seit über 20 Jahren in Berlin empfangen. Merz begrüßte Selenskyj nach dessen Landung am Bundeskanzleramt. Im Anschluss wurde Selenskyj mit militärischen Ehren in der deutschen Hauptstadt begrüßt. Anschließend sind Gespräche zwischen Merz und Selenskyj sowie den Delegationen beider Länder geplant.

Koalitionspartner uneins bei Integrationspflichtengesetz

Wien - Das geplante Integrationspflichtengesetz sorgt für Ärger zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS. Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) hat am Dienstag in den "Oberösterreichischen Nachrichten" auf einen raschen Beschluss gedrängt. Obwohl das Gesetz beschlussreif und vor einem Monat vorgelegt worden sei, gebe es von den Koalitionspartnern "keine Rückmeldung". Die konnten den Vorwurf nicht nachvollziehen. Die SPÖ warf Bauer Populismus vor, die NEOS warnten vor einer Insellösung.

Pilotenstreik bei Lufthansa geht in den zweiten Tag

Frankfurt - Bei der AUA-Mutter Lufthansa gehen die Streiks des fliegenden Personals mit kaum veränderter Härte weiter. Am Dienstag fielen durch den zweiten Streiktag der Piloten erneut hunderte Flüge der Kerngesellschaft und der Regionaltochter Cityline aus. An den Drehkreuzen Frankfurt und München mussten am Dienstag mehr als 900 Starts und Landungen abgesagt werden. In Salzburg wurden jeweils drei Lufthansa-Flüge von und nach Frankfurt gestrichen, in Wien wurden zwei Flüge gecancelt.

Pensionistenverband bringt in Ländern Petitionen auf den Weg

Wien - Der SPÖ-nahe Pensionistenverband (PVÖ) macht anlässlich der startenden Budgetverhandlungen im Bund Druck für eine volle Inflationsabgeltung bei den Pensionen - und dies auch auf Länderebene. Mittel der Wahl sind Petitionen, die in den jeweiligen Landtagen eingebracht werden. Neben der Pensionsanpassung thematisieren diese auch unterschiedliche regionale Forderungen, wie PVÖ-Präsidentin Birgit Gerstorfer am Dienstag bei einer Pressekonferenz erklärte.

Van der Bellen zu erstem Besuch in Bosnien-Herzegowina

Sarajevo/Wien - Bundespräsident Alexander Van der Bellen besucht von Dienstag bis Donnerstag erstmals Bosnien-Herzegowina offiziell. Nach einem Empfang beim Staatspräsidium am Dienstag in Sarajevo versicherte Van der Bellen die nachdrückliche Unterstützung Österreichs bei der EU-Integration des Westbalkanlandes. Er forderte die Mitglieder des Staatspräsidiums aber gleichzeitig auf, "alles zu tun, damit die dafür nötigen letzten Reformen endlich umgesetzt werden".

Ungarns Präsident trifft am Mittwoch Parteichefs

Budapest - Ungarns Staatspräsident Tamás Sulyok beruft für den morgigen Mittwoch die Vorsitzenden der drei Parteien zu sich, die nach den Wahlen ins Parlament einziehen werden. Laut einer Aussendung des Präsidentenamts soll es um Gespräche über Termin und Vorbereitung der konstituierenden Sitzung des neuen Parlaments gehen. Den Vorschlag für die Person des Ministerpräsidenten werde er ebenfalls im Einklang mit dem Grundgesetz unterbreiten.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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