AKTIEN IM FOKUS: Stahlwerte gefragt - EU-Einigung auf schärfere Importregeln
Ein Fortschritt bei der Verschärfung der
europäischen Importbarrieren hält am Dienstag die Aktien von
Stahlkonzernen auf Erholungskurs. Dazu zählten in Deutschland vor
allem die Titel von Salzgitter
Auf europäischer Ebene profitierten die Titel von ArcelorMittal
Generell ist es schon lange bekannt, dass die EU die heimische Stahlindustrie vor billiger Konkurrenz aus Ländern wie China schützen will. Die Salzgitter-Titel hatten davon getrieben im Februar mit 58,45 Euro ein Hoch seit 2011 markiert, bevor dann eine mehrwöchige Korrektur einsetzte, die sich Ende Februar mit dem Ausbruch des Iran-Krieges deutlich verstärkt hatte. Weite Teile der im März erlittenen Kursverluste haben die Salzgitter-Aktien aber mittlerweile wieder aufgeholt.
Wie in der Nacht zum Dienstag bekannt wurde, wird die zollfreie Einfuhrmenge in die EU künftig auf 18,3 Millionen Tonnen pro Jahr begrenzt. Das sind etwa 47 Prozent weniger als bisher. Weitere Importe sollen laut Mitteilung der EU-Staaten dann mit einem Strafzoll von 50 Prozent belegt werden, doppelt so viel wie bisher. Die neuen Regeln schützten den europäischen Markt vor globaler Überproduktion, heißt es in der Mitteilung./tih/gl/nas
ISIN DE0007500001 DE0006202005 AT0000937503 LU1598757687
AXC0152 2026-04-14/11:17
Relevante Links: voestalpine AG, Salzgitter AG, ThyssenKrupp AG, ArcelorMittal S.A.