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Devisen: Euro legt zu - Neue Hoffnung auf Iran-Abkommen

Der Euro hat am Montag im New Yorker Handel zugelegt. Im europäischen Geschäft über weite Strecken noch unter Druck, kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1761 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1684 (Freitag: 1,1711) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,8558 (0,8538) Euro gekostet.

Nachdem die Verhandlungen zwischen den USA und Iran am Wochenende vorläufig gescheitert waren und US-Präsident Donald Trump eine Blockade der Straße von Hormus angekündigt hatte, setzten die Anleger zunächst verstärkt auf den als sicher geltenden US-Dollar. Im Gegenzug war der Euro unter Druck geraten.

Dieses Bild kehrte sich anschließend mit neu aufkeimender Hoffnung auf ein Abkommen zwischen der USA und dem Iran um. So hat sich nach Darstellung von Präsident Trump Teheran nun bei den Vereinigten Staaten gemeldet. "Sie wollen einen Deal machen", so Trump. Eine entsprechende öffentliche Äußerung aus dem Iran gab es zunächst nicht. In Pakistan, Schauplatz der Verhandlungen am Wochenende, mehrten sich zuletzt wieder Gerüchte über neue Gespräche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. "Die Diplomatie ist noch nicht tot", sagte ein pakistanischer Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur./ajx/he

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AXC0293 2026-04-13/21:09

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