ROUNDUP/Aktien New York: Steigende Ölpreise und Goldman-Zahlen belasten
Nach den vorläufig gescheiterten
Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran und dem daraus
resultierenden Ölpreisanstieg sind die US-Aktienbörsen mit negativer
Tendenz in die neue Börsenwoche gestartet. Auch die deutlich
negative Kursreaktion auf die Quartalszahlen der Investmentbank
Goldman Sachs
So ging es für den Dow Jones Industrial
In Reaktion auf die abgebrochenen Nahost-Gespräche kündigte US-Präsident Donald Trump eine Seeblockade der Straße von Hormus an, die an diesem Montag ab 16 Uhr mitteleuropäische Zeit beginnen soll. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen, drohte Trump. Die Vereinigten Staaten wollen damit verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden.
Entsprechend legten zu Wochenbeginn die Ölpreise wieder zu. Dies
belastet die Konjunktur und trübt die Gewinnaussichten von
Unternehmen ein, weshalb die Aktienmärkte darauf negativ reagieren.
Nicht so Papiere von Ölkonzernen, die von höheren Ölpreisen
profitieren: Chevron
Aktien von Fluggesellschaften wie United Airlines
Goldman Sachs erzielte im ersten Quartal einen überraschend starken
Gewinnsprung. Analysten bemängelten aber das schwache Abschneiden im
Handel mit festverzinslichen Papieren, Währungen und Rohstoffen. Die
Goldman-Aktien verloren fast 4 Prozent. Die Papiere von Konkurrent
JPMorgan
ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072
AXC0235 2026-04-13/16:18
Relevante Links: Southwest Airlines Co., Delta Air Lines, American Airlines Group Inc., United Airlines Holdings Inc., Chevron Corp., Exxon Mobil Corporation, JP Morgan Chase & Co., Goldman Sachs Group Inc.