Porsche Holding Salzburg 2025 mit 40,7 Mrd. Euro Umsatz / Autohändler im Vorjahr umsatzstärkstes Unternehmen Österreichs - Neue Absatzmärkte trieben Erlöse und Zahl der verkauften Fahrzeuge nach oben
Die Porsche Holding Salzburg war im Geschäftsjahr 2025 auf der Überholspur unterwegs. Der in 29 Ländern tätige Automobilhändler hat seinen Umsatz im Vorjahr auf 40,7 Milliarden Euro gesteigert - ein Plus von über 42 Prozent. Nach 2020 ist die von Salzburg aus tätige Holding damit wieder das umsatzstärkste Unternehmen Österreichs. Wesentlicher Treiber des Wachstumsschubs war die Übernahme der Großhandelsverantwortung für die Volkswagen-Konzernmarken in Italien und Schweden.
Der Neuwagenabsatz im Groß- und Einzelhandel stieg auf 912.034 Fahrzeuge (plus 65,6 Prozent), der Gebrauchtwagenabsatz war mit 219.233 Einheiten (minus 1,2 Prozent) leicht rückläufig. Die Zahl der Händlerstandorte sank um elf auf 487, die Mitarbeiterzahl in den 29 Ländern auf drei Kontinenten blieb mit 36.917 nahezu konstant (minus 0,3 Prozent).
Drittes Umsatzminus in Folge in China
Auch ohne die beiden neuen Märkte Italien und Schweden, die 2025 gut ein Viertel des Gesamtumsatzes ausmachten, sei die Performance der vergangenen fünf Jahre beeindruckend, teilte das Unternehmen am Montag in einer Aussendung mit. Seit dem Beginn der Pandemie 2020 habe die Porsche Holding Salzburg ihren Umsatz von 21,5 Milliarden Euro auf 30,8 Milliarden Euro gesteigert.
Im Großhandel hat sich der Umsatz im Vorjahr dank der neuen Absatzmärkte von 11,3 Milliarden Euro auf 24,6 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Im Einzelhandel sei das Ergebnis von 2024 trotz "volatiler Rahmenbedingungen, steigender Wettbewerbsintensität und der in China spürbaren Rückgänge" minimal übertroffen (plus 0,1 Prozent auf 20 Milliarden Euro Umsatz) worden. Im bisherigen Boom-Markt China sei der Umsatz zum dritten Mal in Folge deutlich zurückgegangen - was ein besseres Einzelhandelsergebnis verhindert habe.
Porsche-Bank als bevorzugter Finanzierer
Mit einer Bilanzsumme von 11 Milliarden Euro gab es auch bei der Porsche Bank Gruppe einen neuen Rekord, die Zahl der abgeschlossenen Verträge stieg um rund 15 Prozent auf 1,7 Millionen. Allein in Österreich wurden 56 Prozent aller ausgelieferten Volkswagen-Konzernfahrzeuge über die Porsche Bank finanziert.
Laut Hans Peter Schützinger, dem Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg, wird das gesamtwirtschaftliche Umfeld im Jahr 2026 weltweit herausfordernd und die Automärkte im Krisenmodus bleiben. Zu den geopolitischen Spannungen sowie den Unsicherheiten aus dem konjunkturellen Umfeld gelte es auch, die Anforderungen aus der Transformation in die E-Mobilität und den CO2-Regulierungen zu erfüllen. Ziel der Porsche Holding Salzburg sei es dabei, das profitable Wachstum in Europa in allen Geschäftsbereichen weiter voranzutreiben.
fn/bn/cri
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