Aktien Frankfurt Ausblick: Verluste - Gescheiterte Iran-Gespräche, Seeblockade
An der Frankfurter Börse dürfte es zu Beginn
der Woche wegen der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten wieder
deutlich nach unten gehen. Der X-Dax
Nach dem vorläufigen Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran und der daraufhin von US-Präsident Donald Trump angekündigten Seeblockade steigen die Ölpreise wieder in größerem Maße. In der Nacht zum Montag zog der Preis für ein Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni wieder über die Marke von 100 US-Dollar an. Dies belastete bereits die Börsen in Asien und dürfte auch hierzulande seine Spuren hinterlassen.
Für diesen Montag hat das US-Militär auf Anordnung von Trump eine Blockade von Schiffen in der Straße von Hormus angekündigt, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen. Zugleich erläuterte das Militär, dass die Durchfahrt von Schiffen, deren Ziel oder Startpunkt kein iranischer Hafen ist, nicht beeinträchtigt werde. Trump will mit der Hormus-Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öleinnahmen abschneiden.
Der Iran gab sich unbeeindruckt. Trumps Ankündigung der Seeblockade sei nichts als Bluff, schrieb der Sprecher des Sicherheitsausschusses im iranischen Parlament, Ebrahim Rezaei, auf der Plattform X. Dies würde als Militäroperation gewertet, "und wir würden darauf reagieren." Die Revolutionsgarden warnten davor, dass sich Militärschiffe der Straße von Hormus nähern. Dies würde als "klarer Verstoß gegen die bestehende Waffenruhe betrachtet", hieß es.
Bei der Lufthansa
Die Papiere von Nemetschek
Zudem sollten zu Wochenbeginn Bankaktien im Blick behalten werden.
Denn im Handelsverlauf eröffnet der Branchenriese Goldman Sachs
ISIN DE0008469008 DE0008467416 DE0009653386
AXC0070 2026-04-13/08:21
Relevante Links: Nemetschek SE, Deutsche Lufthansa AG, Goldman Sachs Group Inc.