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Astronauten der Artemis-2-Mondmission zurück auf der Erde
San Diego (Kalifornien)/Washington - Die ersten Menschen, die seit über 50 Jahren in Mondnähe waren, sind zurück auf der Erde. Die vier "Artemis 2"-Astronauten landeten nach rund zehn Tagen im All mit der "Orion"-Kapsel plangemäß kurz nach 17.00 Uhr Ortszeit im Pazifik, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Die drei Amerikaner Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der Kanadier Jeremy Hansen entfernten sich bei ihrer Mondumrundung 406.773 Kilometer von der Erde - weiter als jeder andere Mensch.
Iran-Friedensgespräche in Pakistan sollen Konflikt beilegen
Islamabad - Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen sollen am Samstag Verhandlungen zur dauerhaften Beilegung des Iran-Konflikts beginnen. Die US-Delegation wird von Vizepräsident James Vance angeführt. Der Iran knüpft seine Teilnahme an ein Ende der israelischen Angriffe auch auf die mit Teheran verbundene Hisbollah-Miliz im Libanon. Als Vermittler fungiert unter anderem der pakistanische Premier Shehbaz Sharif. Bei Bedarf sollen die Gespräche in Islamabad bis Sonntag fortgesetzt werden.
Gesuchter nach tödlichen Schüssen vor Wiener Lokal in Haft
Wien/Istanbul - Ein nach tödlichen Schüssen in Wien-Ottakring im vergangenen November gesuchter 34-Jähriger befindet sich in Haft. Wie Landespolizeidirektion und Innenministerium am Freitag mitteilten, wurde der Verdächtige am 31. Jänner am Flughafen von Istanbul festgenommen. Am Mittwoch lieferten ihn die Behörden aus, Beamte des Wiener Landeskriminalamtes nahmen ihn fest. Er soll am 6. November 2025 vor einem Lokal in der Payergasse einen Mann erschossen und einen weiteren verletzt haben.
Bisher kaum Geld für Trump-Friedensrat und Gaza-Wiederaufbau
Washington - Der von US-Präsident Donald Trumps initiierte Friedensrat für den Gazastreifen hat nur einen Bruchteil der zugesagten 17 Milliarden Dollar erhalten. Damit fehlen die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau der im Krieg mit Israel verwüsteten Region. Von zehn Ländern, die Geld versprochen hatten, hätten nur drei - die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko und die USA selbst - tatsächlich Mittel bereitgestellt, sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen am Freitag.
Libanon bestätigt Verhandlungen mit Israel für Dienstag
Beirut/Washington - Der Libanon hat am Freitag Verhandlungen mit Israel über eine Waffenruhe für kommenden Dienstag in Washington bestätigt. Dies hätten die Botschafter Libanons und Israels in Washington und der US-Botschafter im Libanon vereinbart, erklärte das Präsidialbüro in Beirut. Gegenstand dieses "ersten Treffens" sei die mögliche "Bekanntgabe einer Waffenruhe" und des "Beginns von Verhandlungen zwischen dem Libanon und Israel unter Federführung der USA".
Hisbollah und Israel greifen sich weiter gegenseitig an
Beirut - Die gegenseitigen Angriffe der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz dauern trotz geplanter direkter Gespräche zwischen Israel und dem Libanon an. Wie Libanons Präsident Joseph Aoun mitteilte, wurden bei einem israelischen Angriff auf ein Regierungsgebäude in der südlibanesischen Stadt Nabatiyeh 13 Angehörige der staatlichen Sicherheitskräfte getötet. Die Hisbollah-Miliz erklärte, sie habe die israelische Marinebasis Ashdod mit Raketen angegriffen.
Trump verspricht Ungarn Wirtschaftshilfe - bei Orban-Sieg
Washington/Budapest - Einen Tag vor der Parlamentswahl in Ungarn hat US-Präsident Donald Trump dem Land wirtschaftliche Hilfe zugesagt, falls der rechte Langzeit-Ministerpräsident Viktor Orban erneut gewinnt. Er sei bereit, "die volle wirtschaftliche Macht" der USA einzusetzen, um Ungarn zu helfen, erklärte Trump am Freitag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Die USA würden sich darauf freuen, "in den künftigen Wohlstand zu investieren, der durch Orbans weitere Führung entstehen wird".
Tesla-Fahrassistenz in den Niederlanden zugelassen
Palo Alto (Kalifornien)/Amsterdam - Der US-Elektrobauer Tesla hat in den Niederlanden die erste Zulassung für seine Fahrassistenzsoftware in Europa erhalten. Die Kraftfahrzeugbehörde des Landes habe den Einsatz des Systems genehmigt, das unter menschlicher Aufsicht die meisten Fahraufgaben auf Autobahnen und im Stadtverkehr übernehme, teilte das Unternehmen am Freitag mit. In den USA ist die sogenannte "Full Self-Driving"-Software für Autonomes Fahren bereits verfügbar.
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red