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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

USA und Iran werfen einander Bruch der Waffenruhe vor

Jerusalem/Washington/Beirut - Die Straße von Hormuz bleibt geschlossen, Israel und die Hisbollah-Miliz im Libanon beschießen sich weiter: Die Regierungen in Washington und Teheran warfen sich am Freitag gegenseitig vor, die seit zwei Tagen geltende Waffenruhe zu verletzen. Die Vorwürfe überschatten die ersten geplanten Friedensgespräche in dem Krieg, die am Samstag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad beginnen sollen.

Wifo/IHS sehen Budgetdefizit heuer bei gut vier Prozent

Wien - Wifo und IHS plädieren für eine stärkere Budgetsanierung ab 2027 und große Strukturreformen. Die Ökonomen prognostizieren für heuer ein gesamtstaatliches Budgetdefizit in Österreich von 4,1 bzw. 4,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Trotz einer günstigeren Ausgangslage im Jahr 2025 mit einem Defizit von 4,2 Prozent belasten die schwächeren Wachstumsaussichten die Budgetperspektiven, schreibt das IHS. 2027 soll das Defizit dann minimal auf 4,0 bzw. 4,1 Prozent sinken.

Flugbegleiter streiken bei der Lufthansa

Frankfurt am Main/München/Schwechat - Bei der Lufthansa sind am Freitag erneut hunderte Flüge infolge eines Streiks des fliegenden Personals ausgefallen. Tausende Passagiere kamen nicht an ihr Ziel. Doch mitten in den Arbeitskampf platzierte das Unternehmen die Nachricht, dass man sich bei einer Tochtergesellschaft ganz ohne Streiks auf einen Tarifabschluss geeinigt hat. Vertragspartner ist mit Verdi eine Konkurrenz-Gewerkschaft der Kabinengewerkschaft Ufo, die zu dem aktuellen Streik aufgerufen hatte.

Hisbollah und Israel greifen sich weiter gegenseitig an

Beirut - Die gegenseitigen Angriffe der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz dauern trotz geplanter direkter Gespräche zwischen Israel und dem Libanon an. Wie die amtliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete, wurden bei neuen israelischen Angriffen in der Stadt Nabatijeh im Süden mindestens acht Mitglieder der libanesischen Sicherheitskräfte getötet. Die Hisbollah-Miliz erklärte, sie habe die israelische Marinebasis Ashdod mit Raketen angegriffen.

Länder mit Finanz-Forderungskatalog an Bund

Innsbruck/Österreich - Die Finanzreferenten der Bundesländer haben am Freitag bei ihrer Konferenz in Innsbruck anhand mehrerer Beschlüsse einen Forderungskatalog an den Bund vorgelegt. Die Länder wollen damit "für ihre Aufgaben mit den notwendigen Mitteln ausgestattet werden", hielt der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) bei einer Pressekonferenz fest. Zudem wurde ein einstimmiges "Bekenntnis zur Budgetkonsolidierung" abgelegt.

Großalarm wegen Mann mit Waffe in Linz

Linz - Der "Spaß" eines bereits mit einem Waffenverbot belegten 19-Jährigen hat am Freitag im Linzer Stadtteil Urfahr zu einem Polizei-Großeinsatz geführt. Ein Passant hatte Alarm geschlagen, weil er einen Mann mit einer Langwaffe auf der Hauptstraße gesehen hatte - wie sich herausstellte, war es ein junger Syrer. Als Spezialkräfte der Polizei in Schutzausrüstung bei diesem klingelten, sagte er, er verstehe die Aufregung nicht, berichtete die Exekutive.

Land Salzburg will Wölfe präventiv abschießen

Salzburg - Das Land Salzburg geht als erstes Bundesland mit präventiven Abschüssen gegen Wölfe vor. Um die Alm- und Weidewirtschaft zu schützen, soll eine bestimmte Zahl von Wölfen schon getötet werden können, bevor sie Nutztiere reißen. Die zuständige Landeshauptfraustellvertreterin Marlene Svazek (FPÖ) zeigte sich am Freitag überzeugt, dass das geplante Abschusskontingent artenschutzkonform ist. Naturschützer sehen das völlig anders und sprechen von einem "Dammbruch".

FPÖ unterstützt Pensionsvolksbegehren für "Systemwechsel"

Wien - Die FPÖ will mit ihrer Unterstützung eines Volksbegehrens des ehemaligen Richters am Bundesverwaltungsgericht, Friedrich Kinzlbauer, "die Systemwechsel-Taste" bei den Pensionen drücken. "Man hat den Eltern und Großeltern erzählt: Steh früh auf und geh arbeiten, dann wird im Alter für dich gesorgt. Dieser Lebensleistungsvertrag wurde gebrochen", sagte der blaue Generalsekretär Michael Schnedlitz bei einer Pressekonferenz am Freitag. Kritik an den Blauen kam von SPÖ und NEOS.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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